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Viele Jahre der schiefen Töne sind Geschichte

Die Oppelhainer Rühlmann-Orgel wurde feierlich eingeweiht.
Die Oppelhainer Rühlmann-Orgel wurde feierlich eingeweiht. FOTO: Doreen Manig
Oppelhain. Endlich ist es geschafft. Gut ein Jahr Anträge schreiben, Spendengelder akquirieren und die arbeitsintensive Reparatur der Orgel durch die Firma "Mitteldeutscher Orgelbau A. Voigt GmbH" liegen nun hinter der Kirchengemeinde. pm/blu

Nach vielen Jahren der schiefen Töne wurde vor wenigen Tagen die über 100 Jahre alte Wilhelm-Rühlmann-Orgel im Rahmen eines Festgottesdienstes neu eingeweiht.

Dicht gedrängt saßen Oppelhainer und Gäste in der Kirche, um dem wiederhergestellten Wohlklang der Orgel erstmals zu lauschen. Auch die Partnergemeinde aus Köln (Porz-Wahnheide) genoss dieses erste Orgelspiel. Sie waren die am weitesten gereisten Gäste zur Wiedereinweihung des Rühlmann-Originals. Generalsuperintendent Martin Herche, der die Schirmherrschaft der Spendensammelaktion übernommen hatte, sprach zum Festgottesdienst dankende Worte an die zahlreichen Unterstützer und brachte seine Freude über die hohe Spendenbeteiligung der Oppelhainer, Orgelbegeisterten und die finanziellen Zuwendungen durch Fördermittel zum Ausdruck. "Ohne die Unterstützung von Generalsuperintendent Martin Herche, von der SPD-Regionalbeauftragten Martina Mieritz und die hohe Spendenbeteiligung, wäre die Finanzierung der Reparatur unserer Orgel in diesem kurzen Zeitraum nie möglich gewesen", sprach auch Joachim Posselt, Vorsitzender des Kirchenrates, allen Unterstützern einen großen Dank aus.

Im Anschluss wurde bei Kaffee und Kuchen auf den Erfolg in der Gaststätte Otto angestoßen.