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Viele Anmeldungen bringen Wettbewerb an sein Limit

Andrang im Becken. So sah es schon im Vorjahr und in den Jahren noch weiter davor aus. Und so wird es laut Anmeldungsstand auch beim diesjährigen 24-Stunden-Schwimmen am Wochenende aussehen.
Andrang im Becken. So sah es schon im Vorjahr und in den Jahren noch weiter davor aus. Und so wird es laut Anmeldungsstand auch beim diesjährigen 24-Stunden-Schwimmen am Wochenende aussehen. FOTO: mcl
Bad Liebenwerda/Falkenberg. In Sachen Teilnehmer dürfte das 2017er 24-Stunden-Schwimmen im Wonnemar am Wochenende seinen Vorgänger-Wettbewerben in nichts nachstehen. 13 Mannschaften sind gelistet, da ist keine Luft mehr. Lediglich kurzentschlossene Einzelstarter könnten sich noch anmelden. Sylvia Kunze

Es wird Zeit, dass der Startschuss fällt und es ins Wasser geht. Carola Jann-Lück von der organisierenden Falkenberger DRK-Wasserwacht kommt angesichts der vielen Anmeldungen nämlich leicht ins Schwitzen. Insgesamt 13 Mannschaften haben sich für die Teilnehmer am 24-Stunden-Schwimmen, das am Samstag um 10 Uhr im Bad Liebenwerdaer Wonnemar beginnt, vormerken lassen. "Damit sind wir am Limit", bekennt die Rettungsschwimmerin, nicht ohne dabei deutlich zu machen, wie sehr sie sich über diese Resonanz freut.

"Viele Teams haben sich schon sehr zeitig gemeldet. Wir waren bereits vor Weihnachten voll", berichtet sie. Starten wollen auf jeden Fall wieder die Gastgeber selbst, also die Wasserwacht Falkenberg und ein Team vom Wonnemar, sowie langjährige Gäste wie die Wasserwacht Senftenberg und der TSV Lubwart Bad Liebenwerda. Aber jedes Jahr signalisieren auch neue Mannschaften Interesse, wie zum Beispiel ein Team aus Weißwasser, der Abiturjahrgang des Torgauer Gymnasiums oder auch Starter eines Gröditzer Vereins und aus Kamenz.

Maximal bei den Einzelstartern sei noch ein wenig Luft. "Sollte sich da ein Interessent kurzfristig entschließen mitzuschwimmen, kann er gern dazustoßen", lädt Carola Jann-Lück ein.

Die Frau von der Falkenberger Wasserwacht sieht sich mit den Partnern vom Wonnemar wieder gut für den Wettbewerb gerüstet. Die Abrechnung soll nach dem bewährten System erfolgen. Heißt: Jede teilnehmende Mannschaft stellt mindestens zwei Helfer fürs Zählen der zurückgelegten Strecken. "Bei den Kinderteams müssen eben die Eltern oder andere begleitende Erwachsene ran", sagt Carola Jann-Lück. Neu sei, erzählt sie weiter, dass man in diesem Jahr offensiver an die Einzelstarter herantreten und diese ebenfalls um Hilfe beim Zählen bitten wolle, damit man es organisatorisch noch besser hinbekomme.