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| 02:41 Uhr

Viel Jugend bei der Stadtmeisterschaft

Unter besonderen Vorkehrungen starteten die Jüngsten.
Unter besonderen Vorkehrungen starteten die Jüngsten. FOTO: bae1
Lausitz. (bae1) Einigkeit macht stark: Ein Team aus Kameraden der Feuerwehreinheit Süd (Kröbeln, Oschätzchen, Prieschka, Zeischa) hat bei den Bad Liebenwerdaer Feuerwehr-Stadtmeisterschaften beim "Löschangriff nass" den ersten Platz belegt. Und dies mit 39,19 Sekunden recht deutlich vor den Zweit- und Drittplatzierten aus Maasdorf (43,2 sec) und Lausitz (43,25). Karsten Bär

Zwölf Mannschaften, die sich aus elf Ortsfeuerwehren zusammensetzten, waren in der Wertung der Männer angetreten.

Insgesamt zählten die Stadtmeisterschaften 45 Teams - diese große Zahl ergab sich vor allem aus der starken Beteiligung von Kinder- und Jugendmannschaften. Besonderheit: Allein im Bereich der 5- bis 9-Jährigen traten 14 Mannschaften an. Der allerjüngste Feuerwehrnachwuchs, der eigens für die Teilnahme über die Feuerwehr-Unfallkasse versichert wurde, ging zur Absicherung mit erwachsenen Begleitern und reduziertem Druck auf dem Wasserschlauch an den Start. Die Beteiligung am Wettkampf - in diesem Alter eher nicht üblich - soll die Kleinen begeistern und bei der Stange halten, hieß es von Seiten der Wettkampfleitung.

Erfolgreich waren in der Altersklasse 10 bis 14 Jahre Bad Liebenwerda vor Lausitz und einem gemischten Team aus Dobra und Maasdorf. In der Altersklasse 15 bis 17 Jahre gewann Theisa vor Kröbeln und Dobra. Bei den Feuerwehr-Bambinis (5-9 Jahre) gewann Kröbeln IV vor Oschätzchen und Kröbeln V. In dieser Kategorie stellten die Kröbelner allein fünf von insgesamt 14 Teams!

Dass gute Abschneiden des Kröbelner Nachwuchses sei vor allem der Kameradin Susann Höntzsch - während der Stadtmeisterschaft mit neugeborenem Baby im Krankenhaus - zu verdanken, die sich enorm in die Kinder- und Jugendarbeit einbringe, wie Thomas Philipp von der Ortswehr betonte, der zugleich für den Feuerwehr-Pokallauf in Kröbeln am 16. September ab 15 Uhr warb.

Zufrieden mit dem Ablauf der Stadtmeisterschaft zeigte sich Stadtbrandmeister René Elfers. "Ich freue mich über die große Beteiligung und vor allem über die vielen Kinder- und Jugendmannschaften", sagte er. Sein Dank gelte dem Theisaer Feuerwehrverein für die Bereitstellung der Zeitmesstechnik und allen anderen Beteiligten, besonders den Gastgebern aus Lausitz. Die sorgten nach dem Wettbewerb noch mit der Vorführung historischer Löschtechnik für Aufsehen, bei der ein originaler Tragkraftspritzenanhänger (TSA) aus dem Jahr 1938 und ehemaliger Mannschaftswagen der Volkspolizei von 1952, der seit 1967 als Feuerwehrfahrzeug in Lausitz weitergenutzt wurde, zum Einsatz kamen.