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| 16:26 Uhr

Nach „Alwine“-Versteigerung
Bürgermeister Claus trifft „Alwine“-Käufer

Die Versteigerung der Domsdorfer Siedlung „Alwine“ am 9. Dezember durch das Auktionshaus Karhausen in Berlin hatte ein riesiges Medieninteresse ausgelöst - hier wird die „Alwine“ mit Katalognummer 58 gerade aufgerufen.
Die Versteigerung der Domsdorfer Siedlung „Alwine“ am 9. Dezember durch das Auktionshaus Karhausen in Berlin hatte ein riesiges Medieninteresse ausgelöst - hier wird die „Alwine“ mit Katalognummer 58 gerade aufgerufen. FOTO: Peter Kroll / LR
Domsdorf. Der Bürgermeister der Stadt Uebigau-Wahrenbrück, Andreas Claus, trifft am Donnerstag den Berliner Geschäftsmann, der bei der Auktion am vergangenen Sonnabend die ehemalige Bergarbeitersiedlung „Alwine“ Domsdorf ersteigert hatte. Von Frank Claus

Der Verkauf der kleinen Siedlung mit größtenteils ma­roder Bausubstanz hatte ein riesiges mediales Interesse ausgelöst, nachdem die Bild-Zeitung getitelt hatte: „Ein Dorf wird versteigert“. Der Berliner hat den Zuschlag bei einer Angebotssumme von 140 000 Euro erhalten und auf sein per Fax abgegebenes Gebot geschrieben „zum Wohle der Bürger“. In einem ersten Telefonat hatte er zudem versichert, dass die 15 Menschen, die in den Häusern der „Alwine“ leben, keine Angst um ihre Wohnungen haben müssten. Gegenüber dem Bürgermeister wolle er nun genauer erklären, wie er sich die Zukunft der „Alwine“-Siedlung vorstellt.