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Unterschied von Sperrbezirk und Beobachtungszone

Um Elsterwerda sind zwei Schilder, die entweder den Sperrbezirk oder das Beobachtungsgebiet kennzeichnen, aufgestellt worden.
Um Elsterwerda sind zwei Schilder, die entweder den Sperrbezirk oder das Beobachtungsgebiet kennzeichnen, aufgestellt worden. FOTO: fc
Elsterwerda. Der Ausbruch der Geflügelpest bei einem Wildvogel (Saatgans) im Stadtgebiet Elsterwerda ist am 19. Januar amtlich festgestellt worden. red/fc

Daraufhin ist für das gesamte Gebiet des Landkreises Elbe-Elster die Stallpflicht verhängt worden. Darüber hinaus sind ein Sperrbezirk (Teile Elsterwerdas und um Saathain) und ein Beobachtungsgebiet (äußere Grenze etwa Kraupa, Dreska, Kahla, Prösen, Stolzenhain, Haida, Kiessee Zeischa) festgelegt worden. Wie Torsten Hoffgaard, Sprecher der Landkreisverwaltung auf Nachfrage erklärt, prüfe die Verwaltung stichprobenartig die Einhaltung der Bestimmungen im Sperrgebiet.

Sperrbezirk: Bis einschließlich 8. Februar haben Geflügelhalter an Ställen Matten oder sonstige saugfähige Bodenauflagen auszulegen und diese mit einem wirksamen Desinfektionsmittel zu tränken. Nur Besitzer der Tiere, Vertreter, Tierärzte oder Personen im amtlichen Auftrag dürfen die Ställe betreten. Gewerbliche Geflügelhaltungsbetriebe unterliegen klinischen Untersuchungen durch einen amtlich beauftragten Tierarzt. Es ist verboten, gehaltene Vögel und Bruteier aus dem Haltungsbetrieb zu entfernen, frisches Geflügelfleisch und Geflügelfleischerzeugnisse von im Sperrbezirk geschlachtetem Geflügel zu versenden, verkaufen, verschenken.

Nebenprodukte von Geflügel und anderen gehaltenen Vögeln (z.B. Dung) dürfen nicht aus den Beständen verbracht und Geflügel darf nicht befördert werden. Gehaltene Vögel dürfen nicht zur Aufstockung des Wildvogelbestandes freigelassen werden. Jagd auf Federwild ist verboten.

Im Beobachtungsgebiet ist es bis zum 3. Februar verboten, gehaltene Vögel und Bruteier aus dem Haltungsbetrieb zu entfernen. Bis 17. Februar dürfen gehaltene Vögel nicht zur Aufstockung des Wildvogelbestandes freigelassen werden und Federwild darf nicht gejagt werden.

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