Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr sind am Montag, 11. Juli, gegen 8.15 Uhr in die Berliner Straße in Bad Liebenwerda gerufen. Dort war ein Autofahrer gegen einen Baum gekracht.
Nach Polizeiangaben wurde der Mann leicht verletzt zur Untersuchung und Behandlung mitgenommen. Sein Wagen mit tschechischem Kennzeichen ist im Frontbereich stark deformiert und damit wahrscheinlich ein wirtschaftlicher Totalschaden.

Feuerwehr Liebenwerda sichert Unfallstelle

Die Feuerwehr der Kurstadt, so Martin Neumann, der stellvertretende Verbandsgemeindewehrführer, habe den Unfallort gesichert und vorsorglich die Batterie ausgebaut. Denn bei einem derartigen Unfall mit auslaufenden Betriebsflüssigkeiten, Dämpfen und einem möglichen Funkenschlag könne es sehr schnell zu einem Fahrzeugbrand kommen.
Alkohol soll laut der Polizei nicht im Spiel gewesen sein. Es spreche eher vieles für einen medizinischen Notfall, berichten Augenzeugen. Andere Verkehrsteilnehmer seien zum Glück nicht in den Unfall verwickelt worden. Aber Fußgänger befanden sich in der Nähe. Das Auto war nach links von der Straße abgekommen, über den Fahrradweg gerollt und gegen einen Straßenbaum gefahren. Bremsspuren seien nicht zu sehen gewesen.

Ebenfalls keine Bremsspuren hinterlassen

Dieser Unfall erinnert an jenen von Mitte Mai in der Riesaer Straße. Ein Mann (56) soll gesundheitliche Probleme gehabt haben. Er hatte einen anderen Wagen gerammt und wurde von einer Laterne gestoppt. Anfang Juni war ein anderer Kraftfahrer ebenfalls ungebremst zwischen Möglenz und Neuburxdorf gegen einen Baum gekracht.
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