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Und was ist mit dem Eisen in Pulsnitz und Elster?

Von der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) sind dem Bericht des Ministeriums zufolge bereits eine Reihe von Maßnahmen zur Reduzierung der Eisenbelastung in der Schwarzen Elster in der Realisierung. Genannt werden die in Betrieb befindlichen Grubenwasserreinigungsanlagen Rainitza und Pößnitz. red/fc

Darüber hinaus erfolge eine Inlake-Behandlung im Restloch 28 (Ferdinandsteich) in Schwarzheide. Dadurch erfolge eine Eisenreduzierung im Wasser, bevor es in die Schwarze Elster eingeleitet werde. Weitere Maßnahmen seien geplant. Eine wesentliche Entlastung der Schwarzen Elster werde die Wasserbehandlungsanlage Plessa bringen, in die der Floßgraben, der Hammergraben und der Plessa-Dolstheidaer Binnengraben eingebunden werden sollen. Hierzu laufe gegenwärtig das Zulassungsverfahren beim Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg. Des Weiteren sei für die künftige Ausleitung von Wasser aus dem Sedlitzer See und den davor befindlichen Gewässern der Seenkette eine Inlake-Behandlung mittels Bekalkungsschiff vorgesehen. Die Pulsnitz liege außerhalb des Einflusses des Braunkohlenbergbaus.

Zu den ökologischen Auswirkungen der Eisenbelastung verweist das Ministerium auf seit 2012 andauernde jährliche Überwachungen. Die Berichte seien auf der Internetseite www.mlul.brandenburg.de/cms/detail.phb/bb1.c.442838.de nachlesbar.