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"Überwältigende Resonanz" für Elbe-Elster-Kreis in Dresden

Hier machen Carola Meißner (2.v.l.) aus Plessa und Ines Schirrmeister (r.) vom Tourismusverband Elbe-Elster das Land bekannter.
Hier machen Carola Meißner (2.v.l.) aus Plessa und Ines Schirrmeister (r.) vom Tourismusverband Elbe-Elster das Land bekannter. FOTO: sam1
Dresden. 400, 20 000 und 30 000 – das sind die Zahlen der Reisemesse Dresden vom Wochenende. Mehr als 400 Aussteller präsentierten sich auf der Urlaubs- und Freizeitplattform auf den über 20 000 Quadratmetern Ausstellungsfläche den 30 000 Besuchern. Steven Wiesner

Vorstellig in Dresden war auch der Elbe-Elster-Kreis mit diversen Ständen. Die RUNDSCHAU hat sich umgehört.

Touristinformation Bad Liebenwerda: Zum zweiten Mal hat sich der brandenburgische Kurorteverband mit seinen sieben Kurorten dem Publikum gezeigt. Dazu gehören unter anderem Burg, Templin und Bad Liebenwerda. Kerstin Jahre von der Touristinformation Bad Liebenwerda war das ganze Wochenende vor Ort und zeigt sich zufrieden: "Wir waren sieben Leute, hatten aber trotzdem gut zu tun. Wir haben sehr viel Lob bekommen für unseren Stand." Thermen oder Heilmittel wurden beworben. Vor allem mit dem Angebot, mit den Händen im Moor manschen zu können, hob man sich ab. "Was das mit dem Körper macht, wussten viele noch nicht", sagt Jahre. Auch Eric Nerger, der Leiter der Touristinformation, bilanziert: "Die Resonanz war überwältigend."

Tourismusverband Elbe-Elster: Auch der Tourismusverband Elbe-Elster hat es nicht bereut, zum wiederholten Male nach Dresden gefahren zu sein. "Für uns ist Dresden neben Berlin das Hauptzielgebiet", sagt Ines Schirrmeister. "Vom Gefühl her war dieses Jahr mehr los als letztes Mal." Das könne am Reformationsjubiläum gelegen haben, das viel Aufmerksamkeit auf sich zieht. "Viele, die wir für den Lutherpass begeistern wollten, haben gesagt: Nein, den haben wir schon! Unsere Angebote zu den Radtouren in unserer Region gingen weg wie warme Semmeln."

Gästeservice Plessa: Carola Meißner mischte sich mit ihrem Gästeservice unter die Aussteller und resümiert: "Die Leute interessieren sich dafür, welche sächsischen Spuren es in Brandenburg gibt. Und auch das Luther-Thema macht die Menschen unwahrscheinlich neugierig."

Amt Schradenland: Vielleicht die größte Bedeutung hat die Reisemesse für das Schradenland mit seiner Nähe zu Sachsen. Zum siebten Mal stellte der Tourismusbeauftragte Gert Oßendorf das Amt ins Schaufenster: "Es war ein wunderschöner Erfolg." Man habe viele Busunternehmen für die Tagestouren durch den Schraden gewinnen können. Und überdies hat das Schradenland auch gute Chancen, alsbald in den "Tag der Parks und Gärten" vom Dresdner Heidebogen aufgenommen zu werden.