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| 01:06 Uhr

Trotz zitternder Hände kamen Handballer zum Heimerfolg

Landesliga.. Auch im dritten Punktspiel in Serie blieben Elsterwerdas Handballer ungeschlagen, stehen nun bei 13:9 Punkten und setzten sich somit in der oberen Tabellenhälfte der Landesliga fest. Uwe Fünfert


Zunächst legten die Gastgeber einen blitzsauberen Auftritt auf den Hallenbelag, als sie sich mit 5:0 in Front warfen und imponierend bezeugten, wer heute heißester Anwärter auf die Punkte sei. Weshalb sich diese erfrischende und treffsichere Spielweise nicht geradlinig fortsetzen ließ, war dann primär im Nichtverwerten unendlicher Chancen zu suchen. Hundertprozentige Gelegenheiten, gleich mehrere Begegnungen entscheiden zu können, lagen fast allen ESV-Spielern auf den zitternden Händen, doch leider verpasste man beizeiten, den Sack zuzumachen, zumal ferner die Massener Angriffsleistung begünstigend harmlos ausfiel.
Nach 23 Minuten pirschten sich die TSV-Akteure auf 9:7 heran, da die ESV-Spieler weiter scharenweise haarsträubende Fehler im Angriff machten. Fast ungehindert und öfters freistehend scheiterten sie am Gästetorwart. Dass es beim Wechsel dennoch 12:8 hieß, hatte man zwei sicher verwandelten Strafwürfen zu verdanken. Ebenso stand Torwart R. Hahn im ESV-Kasten seinen Mann und ließ dank der stärker werdenden ESV-Abwehrarbeit kaum Treffer zu.
Nach dem Wechsel erwischten die Hausherren einen optimalen Aufbruch in den zweiten Abschnitt und markierten nacheinander vier Treffer, wobei T. Spillecke nach einem dreifachen Torerfolg vom 13:8 zum 15:8 auf der rechten Außenbahn nun endlich seine Gefahr ausstrahlen konnte.
Ebenso blieb man bis zur 36. Minute gänzlich ohne jegliches Gegentor und verführte die Gäste zu unüberlegtem Handeln im Abwehrverhalten durch berechtigte Zeitstrafen.
So bekamen die ESV-Werfer nach doppelter Unterzahl der TSV-Handballer die Handhabe davonzuziehen und verstanden es durch zwei vorgezogene Akteure im Abwehrspiel endlich, ihre Dominanz zum 22:15 auszuspielen. Ausgehend vom schnellen Ballbesitz starteten einige Male die pfeilschnellen A. Haydeyan und T. Müller, um ihr Team weiter voranzubringen. Im sicheren Gefühl des deutlichen Vorteils schlichen sich zum Ende der zweiten Hälfte einige Ballverluste ein, die angesichts der klaren ESV-Führung zwar überflüssig, aber nicht spielentscheidend waren.
ESV-Team: R. Hahn, M. Hesse, T. Spillecke (10), A. Labicki (2), T. Müller (4), J. Nerger, A. Mohr, Armen Haydeyan (1), Aram Haydeyan (6), S. Hegewald (1) und U. Fünfert (4); Trainer K. Marquardt