| 16:49 Uhr

Havarie vor Silvester
Kein Trinkwasser in Domsdorf, Wildgrube und Beutersitz

Uebigau-Wahrenbrück. Zu einer Havarie im Trinkwassernetz mit länger anhaltenden Folgen ist es am Freitag, 29. Dezember, im Verbandsgebiet des Wasserverbandes „Kleine Elster“ Winkel gekommen. Betroffen waren 220 Haushalte in Domsdorf, Wildgrube, Wildgrube-Bahnhof und Beutersitz. Beim Anlegen einer Entwässerungsrinne hat ein Traktor zwischen Domsdorf und Wildgrube einen Unterflurhydranten an der Trinkwasserhauptleitung beschädigt. Diese Leitung ist zu DDR-Zeiten im sogenannten NAW-Einsatz (Nationales Aufbauwerk) von Bürgern Gegen 13 Uhr meldeten erste Haushalte einen Druckabfall. Wie Verbandsvorsteher Andreas Claus bestätigt, hätten Mitarbeiter des Verbandes umgehend Maßnahmen eingeleitet und die Schadstelle lokalisieren können. Mit einem Minibagger ist die Stelle freigelegt worden. Zunächst wurde versucht, das Leck unter Wasser zu reparieren, da in diesem Bereich ein hoher Grundwasserspiegel zu verzeichnen ist. Das gelang nur begrenzt, sodass die Arbeiten am nächsten Morgen fortgesetzt wurden. „Dafür war zunächst eine Grundwasserabsenkung erforderlich“, so der Verbandsvorsteher.

Zu einer Havarie im Trinkwassernetz mit länger anhaltenden Folgen ist es am Freitag, 29. Dezember, im Verbandsgebiet des Wasserverbandes „Kleine Elster“ Winkel gekommen. Betroffen waren 220 Haushalte in Domsdorf, Wildgrube, Wildgrube-Bahnhof und Beutersitz. Beim Anlegen einer Entwässerungsrinne hat ein Traktor zwischen Domsdorf und Wildgrube einen Unterflurhydranten an der Trinkwasserhauptleitung beschädigt. Diese Leitung ist zu DDR-Zeiten im sogenannten NAW-Einsatz (Nationales Aufbauwerk) von Bürgern errichtet worden. Gegen 13 Uhr meldeten erste Haushalte einen Druckabfall. Wie Verbandsvorsteher Andreas Claus bestätigt, hätten Mitarbeiter des Verbandes umgehend Maßnahmen eingeleitet und die Schadstelle lokalisiert. Mit einem Minibagger ist die Stelle freigelegt worden. Zunächst wurde versucht, das Leck unter Wasser zu reparieren, da in diesem Bereich ein hoher Grundwasserspiegel zu verzeichnen ist. Das gelang nur begrenzt, sodass die Arbeiten am nächsten Morgen fortgesetzt wurden. „Dafür war zunächst eine Grundwasserabsenkung erforderlich“, so der Verbandsvorsteher.

Die Geschäftsführung des Verbandes habe unverzüglich reagiert und gemeinsam mit den Feuerwehren, Ortsvorstehern und engagierten Bürgern alle Haushalte informiert. Darüber hinaus seien bei der Mineralquellen GmbH 240 Kästen stilles Mineralwasser geordert und bis direkt in die Haushalte gebracht worden. Mit Unternehmen mit höherem Wasserbedarf, so unter anderem eine Bäckerei und ein Friseurgeschäft, seien alle Arbeiten technologisch so besprochen worden, dass diese weiterarbeiten konnten. Die Friseurin konnte die vorbestellten Kunden an ihrem zweiten Standort im Stadtgebiet bedienen.

Am Samstagnachmittag waren alle 220 betroffenen Haushalte wieder am Netz. „Wir haben jedoch festgestellt, dass wir im betreffenden Abschnitt noch mehr Handlungsbedarf haben. Deshalb wird es am 3. Januar noch einmal zu Reparaturen kommen“, so der Verbandsvorsteher. Bis zum 5. Januar sollten die Trinkwasserbezieher ihr Wasser abkochen. „Die Bürger haben mit großem Verständnis reagiert“, sagt Andreas Claus, der noch eine Bitte hat: „Bitte bringen Sie die leeren Wasserkisten entweder zur jeweiligen Feuerwehr oder zu den Ortsvorstehern zurück.“