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| 17:53 Uhr

Nach dem Fischsterben in der Schwarzen Elster
Saures Wasser wird auf Feldern verrieselt

 Auch der Schwarzen Elster fehlt der Regen. Sie führt immer weniger Wasser. Die Grenze des Einleitens einer tragbaren Menge sauren Wassers bei Plessa und darüber hinaus war mindestens seit der vorigen Woche überschritten worden. Fische starben, weil der pH-Wert deutlich abgesunken war.
Auch der Schwarzen Elster fehlt der Regen. Sie führt immer weniger Wasser. Die Grenze des Einleitens einer tragbaren Menge sauren Wassers bei Plessa und darüber hinaus war mindestens seit der vorigen Woche überschritten worden. Fische starben, weil der pH-Wert deutlich abgesunken war. FOTO: LR / Manfred Feller
Plessa. Damit nicht noch mehr gehobenes saures Grundwasser über Vorflutgräben in die immer schwächer fließende Schwarze Elster geleitet wird, soll es von mehreren Einleitstellen entlang der Erdgasfernleitung Eugal auf abgeernteten Feldern mit Zustimmung der Eigentümer verrieselt werden.

Wahrscheinlich die bisherigen genehmigten Mengen zusätzlich zu dem ohnehin sauren Wasser aus Binnen-, Floß- und Hammergraben aus dem Altbergbaugebiet um Lauchhammer hatten seit der vorigen Woche zu einem massiven Fischsterben in der Elster zwischen Plessa und Neumühl geführt. Das Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg, so teilt die Behörde mit, habe alle acht noch betriebenen Einleitstellen von einst 39 an der Eugal in Elbe-Elster begutachtet. Zuletzt war demnach gehobenes saures Wasser an drei Punkten in Zuflussgräben zur Pulsnitz und weiter zur Schwarzen Elster und vier Punkten in Zuflussgräben zur Schwarzen Elster gepumpt worden. Zwei bleiben durch das Verrieseln übrig. Dort sei das Wasser so zu behandeln, dass ein pH-Wert von 6 erreicht wird. Die Untersuchungen zu der Umweltkatastrophe gehen weiter.

(mf)