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| 14:11 Uhr

Erneut fährt sich einer fest
Tieflader hängt auf dem Hohenleipischer Buckel

Schon wieder! Am Donnerstagvormittag ist ein Tieflader an der steilen Ecke Döllinger/Dresdener/Berliner Straße in Hohenleipisch aufgesetzt. Mit ein paar technischen Tricks konnte sich der Lastwagenfahrer wieder befreien.
Schon wieder! Am Donnerstagvormittag ist ein Tieflader an der steilen Ecke Döllinger/Dresdener/Berliner Straße in Hohenleipisch aufgesetzt. Mit ein paar technischen Tricks konnte sich der Lastwagenfahrer wieder befreien. FOTO: Veit Rösler
Hohenleipisch. Immer wieder geschehen auf dem unübersichtlichen Landesstraßendreieck in Hohenleipisch gefährliche Situationen. Von Veit Rösler

Auf dem Hohenleipischer Landesstraßenbuckel ist es nur eine Frage der Zeit von einem zum nächsten unangenehmen bis gefährlichen Ereignis. Am Donnerstagvormittag war es wieder soweit. Ein Lkw mit Tieflader fährt die steile Döllinger Straße hinauf und biegt nach rechts in die Berliner Straße ab. Es kam, wie es kommen musste: Der Auflieger mit dem Bagger darauf schrammt über den Asphalt und bleibt schließlich hängen. Etwa zehn Minuten geht  in allen drei Richtungen nichts mehr. Der Verkehr steht.

Wegen der starken Steigung der Döllinger Straße und der Neigung der Dresdener/Berliner Straße zum Kurveninnenradius hin kommt es an dieser Stelle immer wieder zu Gefahrensituationen. Die Lkw-Fahrer müssen an dieser Stelle die Steigung mit Schwung nehmen und dabei auch noch die gegenüberliegende Fahrbahnseite mit nutzen, damit sie um die Ecke kommen. Für eine Rückwärtsbewegung ist wegen der nachfolgenden Fahrzeuge meist kein Raum mehr.

In diesem Fall gelang es dem Fahrer, durch veränderten Reifendruck sowie durch das Stellen von Hydraulik und Lenkmechanismus vom Anhänger, die festgefahrene Fuhre wieder in Fahrt zu bringen.

Erst am 19. September hatte ein in die Döllinger Straße abbiegender und die Kurve schneidender Lasterfahrer beinahe ein Auto mit Mutter und Kind überrollt. Der Bürgermeister fordert ein Fahrverbot für schwere Lastwagen auf den schmalen, kurvenreichen Ortsstraßen. Der Landesbetrieb Straßenwesen sieht keinen Bedarf - auch baulich nicht.