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Tagespflege in Elsterwerda geht nahtlos unter neuem Träger weiter

Elsterwerda/Potsdam. Die Kuh ist offenbar vom Eis. Gute Nachricht für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen in Elsterwerda. red/gb

"Die Grundlagen für einen lückenlosen Weiterbetrieb der Tagespflege Elsterwerda sind gelegt", informiert Gabriele Rähse von der Pressestelle der AOK Nordost auf Anfrage der RUNDSCHAU.

Auseinandersetzungen zwischen dem neu gebildeten Ärzteverbund Medis und dem bisherigen Versorgungspartner, dem Ärztenetz Südbrandenburg (ANSB), hatten bis zuletzt für Unsicherheit gesorgt, wie es ab dem 1. Februar mit der Tagespflege in Elsterwerda weitergehen würde. Am gestrigen späten Nachmittag dann die Information von der AOK: "Die Pflegekassen haben kurzfristig alle vertraglichen Rahmenbedingungen geschaffen, sodass die Versorgung in der Einrichtung ab Februar nahtlos weitergeführt werden kann." Grundlage sei ein Gespräch mit dem Bürgermeister von Elsterwerda, Dieter Herrchen (parteilos), sowie Vertretern des bisherigen Trägers, des Ärztenetzes Südbrandenburg, und dem künftigen Betreiber, der Medis Management GmbH in dieser Woche gewesen. Hier hätten die Pflegekassen darauf hingewirkt, den Trägerwechsel ohne unmittelbare Konsequenzen für die Versicherten zu organisieren.

In Abstimmung mit dem Landkreis als zuständigem Sozialhilfeträger hätten die Pflegekassen nach dem Vorliegen aller notwendigen Unterlagen der Medis Management GmbH als neuem Träger einen Versorgungsvertrag zum Februar zugestellt.

"Um Verunsicherungen bei den von der Tagesstätte bisher betreuten Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen auszuräumen, haben die Pflegekassen in dem Gespräch in dieser Woche vom bisherigen sowie vom neuen Träger gefordert, dass kurzfristig alle Gäste der Einrichtung über den Trägerwechsel zu informieren sind", so Gabriele Rähse weiter.

Erleichtert zeigt sich der zuständige Dezernent des Landkreises, Roland Neumann, darüber, dass damit für die Pflegebedürftigen ein nahtloser Übergang in die Wege geleitet wurde. Vorgänge und Verfahrensweisen rund um den Trägerwechsel seien aus seiner Sicht jedoch nach wie vor als unverantwortlich einzuschätzen.