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| 02:39 Uhr

Tag der offenen Tür im sanierten Kindergarten in Oschätzchen

Kerstin Heller, Geschäftsführerin von "Karens Pflegedienst", zeigt hier den Sanitärraum in der sanierten Kita in Oschätzchen.
Kerstin Heller, Geschäftsführerin von "Karens Pflegedienst", zeigt hier den Sanitärraum in der sanierten Kita in Oschätzchen. FOTO: M. Claus/mcl1
Oschätzchen. Ob Apfel- oder Kiwigrün, die neue/alte Kindereinrichtung in Oschätzchen macht mit ihrer Farbgestaltung schon ordentlich was her. Kinderfreundlich muten das leuchtende Grün und die orange Farbgebung an. mcl1

Im Innern sind es die Grundfarben rot, blau, gelb und grün, die ins Auge fallen. Mit dem Tag der offenen Tür am Freitag, 3. Februar, von 15 bis 17 Uhr geht für Kerstin Keller ein langgeträumter Traum in Erfüllung.

Mit dem Erwerb des Areals in Oschätzchen keimte neben dem Angebot, eine Tagespflege zu etablieren, auch der Wunsch, die ehemalige Kindereinrichtung "Storchennest" wieder ihrer Bestimmung zuzuführen. Der Mehrgenerationengedanke war es, der die Mitarbeiter trieb. Der Geschäftsführerin des Pflegedienstes "Karen", sie teilt sich die Arbeit mit ihrem Sohn Michael Mißbach, der für die Kitaverwaltung verantwortlich zeichnet, steht ein zufriedenes Lächeln im Gesicht. Die Bauabnahme ist Geschichte, alle behördlichen Belange genehmigt und erfüllt. "Jetzt fehlen nur noch die Kinder", lässt Kerstin Keller wissen.

Die ersten drei Knirpse sind bereits angemeldet. Die Betriebserlaubnis gilt für 20 Kinder vom Babyalter bis zum Schuleintritt. Zur Kita gilt es 27 Stufen hoch zu klettern, ein Blick in die Natur entschädigt für die sportliche Einlage. Modern präsentieren sich die hellen Räume mit Spiel-, Ruhe- und Themenecken. Sogar eine kleine Küche steht fürs Plätzchen backen und mehr breit. Ines Naumann wird die Kita leiten. Mit ihr startet Mitarbeiterin Rita Rebiger in dieses neue Angebot.

"In die Modernisierung der Kindereinrichtung sind etwa 250 000 Euro geflossen", erzählt Michael Mißbach. "Das komplette Firmengebilde in Oschätzchen hat bisher etwa 800 000 Euro verschlungen". Lieferzeiten von Einrichtungsgegenständen, volle Auftragsbücher von Firmen und andere terminliche Unwägbarkeiten sind Geschichte: "Es wird Zeit, und ich habe ein sehr gutes Gefühl", sagt Kerstin Keller und strahlt über das ganze Gesicht.

Allerdings eins betrübt sie doch. Klarstellen möchte sie unbedingt, dass die Tagespflegeeinrichtung räumlich von der Kita getrennt sei und auch so behandelt werde. Kinder wie Besucher der Tagespflege könnten vonein ander profitieren, macht Kerstin Keller deutlich. Zunächst waren wohl Befürchtungen geäußert worden, dass die Steppkes nicht genügend toben könnten. "Vorbeikommen und schauen hilft mitunter verstehen", meint sie.

Als Beleg führt sie die Hilfe der älteren Generation an. Brunhilde Arndt und Ingeborg Apitz haben für die Puppenkleidung ordentlich mit den Stricknadeln geklappert. Johanna Boinski und Melanie Rauschert waren fleißig beim Abwaschen des Spielzeugs dabei. Sie freuen sich ebenso über das Kinderlachen im Haus nebenan und schon bald auf dem Spielplatz.