Er wird wieder mehrfach aus den Lautsprecherboxen hallen – der Gassenhauer „Es ist noch Suppe da!“. Nachdem im vergangenen Jahr die Gastronomen aufgrund der Corona-Pandemie in ihren Wirtshäusern die Suppe ausgeschenkt haben, wird die 15. Suppenmeile wieder auf dem Marktplatz in Elsterwerda stattfinden.
Da die Inzidenzzahlen allerdings wieder steigen, findet das große Suppeessen auch diesmal noch nicht ganz so wie in den ersten 13 Auflagen statt. Auf das große Zelt und Biertischgarnituren muss verzichtet werden.

Zwölf Köche kochen mehr als 25 Suppen

Dafür werden auf dem gesamten Marktplatz mit gehörigem Abstand die Verkaufshütten und Gulaschkanonen aufbauen. Zwölf Köche sind dabei: Die Gasthäuser „Zur Linde“ aus Saathain, „Zum Elstertal“ aus Zeischa, das Parkrestaurant aus Elsterwerda, der Obere Gasthof aus Hirschfeld, „Zum goldenen Löwen“ aus Hohenleipisch sowie der Kräuterhof aus Bönitz, die evangelische Suppenküche aus Koßdorf und das Kloster in Mühlberg.
Mit dabei sind ebenfalls die Suppenanbieter Hauptvogel aus Lauchhammer, der Suppenexpress aus Plessa, der Fischhandel Suhr aus Langennaundorf und die Fleischerei Hanisch aus Elsterwerda.

Eierkuchen vom Lions-Club Elsterwerda-Bad Liebenwerda

Der Lions-Club Elsterwerda-Bad Liebenwerda backt wieder Eierkuchen. Die Köche spendieren die Zutaten. Die Stadt Elsterwerda unterstützt die Suppenmeile in bewährter Form mit ihrem Bauhof. Bürgermeisterin Anja Heinrich: „Es wird uns gelingen, auch unter Corona-bedingungen und unter Einhaltung der Bestimmungen dieses schöne Event durchzuführen.“
Die Suppenmeile findet immer am Buß- und Bettag, diesmal der 17. November, statt. Weil an diesem Tag im Nachbarland Feiertag und damit arbeitsfrei ist, strömen stets viele Sachsen nach Elsterwerda.
In diesem Jahr sind Besucher aufgefordert, mit großen Töpfen zu kommen, um sich aus mehr als 25 unterschiedlichen Gerichten ihre Lieblingssuppen auszusuchen.