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| 15:05 Uhr

Aus von Zuckerfabrik Brottewitz soll abgewendet werden
Elbe-Elster-Landrat bei Südzucker in Mannheim

FOTO: Südzucker AG / Jessica Hornig
Brottewitz/Mannheim. Kann das Aus der Zuckerfabrik noch abgewendet werden? Politiker aus Elbe-Elster haben sich am Dienstag mit Vertretern der Südzucker-Konzernspitze getroffen. Von Frank Claus

Elbe-Elster-Landrat Christian Heinrich-Jaschinski (CDU) und Mühlbergs Bürgermeisterin Hannelore Brendel (parteilos) wollen nichts unversucht lassen, um die beabsichtigte Schließung der Zuckerfabrik in Brottewitz nach der nächsten Rübenkampagne doch noch abzuwenden. Beide hatten am Dienstag ein Gespräch mit der Konzernspitze der Südzucker AG in Mannheim. Gleichzeitig ist der Betriebsrat aus Brottewitz am Dienstag zu weiteren Gesprächen in den Westen gereist.

Auch die Interessengemeinschaft Brottewitz lässt nicht locker. Nach der beeindruckenden Demonstration am vergangenen Freitag vor dem Werktor mit etwa 350 Teilnehmern soll am Mittwoch ein dickes Paket auf die Reise gehen. Enthalten sind Listen mit fast 6000 Unterschriften, LR-Zeitungsbeiträge, Videoclips und Online-Auszüge, die belegen, wie sehr eine ganze Region um den Erhalt des Standortes kämpft.

 Landrat Christian Heinrich-Jaschinski bei der Demonstration in Brottewitz.
Landrat Christian Heinrich-Jaschinski bei der Demonstration in Brottewitz. FOTO: LR / Frank Claus

Am Montag hat bereits eine Delegation aus Warburg (NRW) – das Werk steht ebenfalls vorm Aus – in Mannheim vorgesprochen. Die Reaktionen danach klangen wenig hoffnungsvoll.

 Etwa 350 Teilnehmer haben am vergangenen Freitag gegen die Schließung der Zuckerfabrik Brottewitz um „Fünf vor Zwölf" unter dem Motto „Wir machen uns eine Rübe" demonstriert.
Etwa 350 Teilnehmer haben am vergangenen Freitag gegen die Schließung der Zuckerfabrik Brottewitz um „Fünf vor Zwölf" unter dem Motto „Wir machen uns eine Rübe" demonstriert. FOTO: LR / Frank Claus