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| 18:42 Uhr

Zuckerfabrik Brottewitz
Der Staatssekretär hat Wort gehalten

 Nach dem Protest am Südzucker-Hauptstandort in Mannheim am 25. Februar ist am Dienstag in Mühlberg über das Vorgehen nach dem Schließungsbeschluss gesprochen worden.
Nach dem Protest am Südzucker-Hauptstandort in Mannheim am 25. Februar ist am Dienstag in Mühlberg über das Vorgehen nach dem Schließungsbeschluss gesprochen worden. FOTO: Medienhaus Lausitzer Rundschau / Frank Claus
Mühlberg. Das erste positive Signal nach dem beschlossenen Aus für die Zuckerfabrik Brottewitz: Am Dienstag ist „sehr konstruktiv“ über „das Danach“ gesprochen worden. Von Frank Claus

Erstes Versprechen eingelöst: Brandenburgs Wirtschaftsstaatssekretär Hendrik Fischer hatte nach dem am 25. Februar dieses Jahres verkündeten Schließungsbeschluss für den Südzucker-Standort in Brottewitz erklärt, umgehend eine Runde zur Nachnutzung einzuberufen. Am Dienstag, 12. März, traf sich das Gremium im Mühlberger Rathaus. Am Tisch saßen neben dem Werkleiter der Betriebsrat, die Gewerkschaft, Vertreter der Arbeitsagentur, der Brandenburger Wirtschaftsförderung, der IHK sowie Landrat Christian Heinrich-Jaschinski (CDU) und Mühlbergs Bürgermeisterin Hannelore Brendel (parteilos).

In einer „sehr sachlichen, konstruktiven Runde“, wie der Staatssekretär erklärte, seien erste Überlegungen zur Nachnutzung und Vermarktung des Standortes angestellt worden. Die Firmenleitung wolle nun zügig erarbeiten, wie sie mit dem Inventar am Standort umgehen wolle. Ziel sei es, ein aussagefähiges Exposé zu erstellen. Umfangreich sei beraten worden, wie die Mitarbeiter neu vermittelt werden können. Die Arbeitsagentur sei bereits damit beschäftigt, eine entsprechende Übersicht zu erstellen.

Sicher ist, dass die nächste Rübenkampagne noch stattfindet. Momentan sei es nicht unwahrscheinlich, dass in den ersten Monaten des Jahres 2020 auch die Dicksaftproduktion noch laufe. Staatssekretär Hendrik Fischer zeigte sich nach der Beratung zufrieden. „Das, was ich zum jetzigen Zeitpunkt erreichen wollte, habe ich erreicht.“

Noch vor dem Sommer solle es eine zweite Runde geben.