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Statt Ostbeauftragter
Stübgen soll Staatssekretär im Landwirtschaftsministerium werden

Michael Stübgen
Michael Stübgen FOTO: pr
Berlin. Michael Stübgen (CDU), Bundestagsabgeordneter aus Elbe-Elster, soll nun doch nicht Ostbeauftragter der neuen Bundesregierung werden. Stattdessen soll er als Staatssekretär in Landwirtschaftsministerium einziehen. Das bestätigte Stübgens Büro gegenüber der RUNDSCHAU. Von Bodo Baumert

Eine komplett neue Führung bekommt das Bundeslandwirtschaftsministerium unter der künftigen Ministerin Julia Klöckner (CDU).Als Staatssekretäre sind Hans-Joachim Fuchtel (CDU) aus Baden-Württemberg und Michael Stübgen (CDU) aus Brandenburg vorgesehen. Fuchtel bestätigte dies via Twiter. Stübgens Büro erklärte gegenüber der RUNDSCHAU, dass der Bundestagsabgeordnete den Posten bekommen soll.

In der vergangenen Woche hatten diverse Medien noch Stübgens baldige Ernennung zum neuen Ostbeauftragten der Bundesregierung vermeldet. Dies seien nur Medienspekulationen gewesen, heißt es aus Stübgens Büro. Stübgen selbst hatte allerdings der Zeit ein interview gegeben, in dem er erklärte hatte, für das Amt des Ostbeauftragten bereit zu sein.

Den Posten des Ostbeauftragten soll nun der Thüringer CDU-Bundestagsabgeordnete Christian Hirte übernehmen. Thüringens CDU-Landeschef Mike Mohring bescheinigte Hirte politische Durchsetzungsfähigkeit. „Er wird den ostdeutschen Anliegen nachdrücklich Gehör verschaffen.“ Laut Mohring soll es zwei weitere Ostdeutsche als Parlamentarische Staatssekretäre geben. Er nannte Marco Wanderwitz aus Sachsen für das Innenministerium sowie Stübgen für das Landwirtschaftsministerium.