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| 14:53 Uhr

Streit um Schulträgerschaften löst sich durch Geburtenschub

Schradenland.. Manchmal löst doch die Zeit Probleme, wie in diesen Tagen im Schradenland.

Aufgrund steigender Kinderzahlen ist abzusehen, dass die Grundschulen in Hirschfeld und Gröden in den Folgejahren wieder genügend Erstklässler haben werden, um vom Brandenburgischen Bildungsministerium als eigenständige Einrichtungen anerkannt zu werden. „Vorjahren war es noch schlecht um die Einschulungen bestellt, doch die Statistik hat sich erholt“ , bestätigt Marlies Eilitz, Leiterin des Schulverwaltungsamtes Elbe-Elster.
Aufgrund dieser Entwicklung haben die Gemeindevertreter in Merzdorf und Hirschfeld beschlossen, die Schulträgerschaft der Grundschulen auf die Gemeinden Gröden und Hirschfeld rückzuverlegen. Damit könnte ein alter Streit auf demografischem Weg geschlichtet werden.
Hintergrund: Noch vor etwa sechs Jahren schien die Übertragung der Trägerschaft auf das Amt Schradenland und die Zusammenlegung der Grundschulen die einzige Lösung zu sein, um den Schulstandort Schradenland am Leben zu erhalten. Nach langem Hin und Her beschloss man, die Schulleitung auf die Hirschfelder Grundschule übergehen zu lassen, während die Grödener Grundschule einen Filialstatus zuerkannt bekam. Das Bran denburgische Bildungsministerium genehmigte diese Lösung. Gegen diesen legte die Gemeinde Gröden jedoch im Anschluss Widerspruch ein, der dazu führte, dass bis zur endgültigen Entscheidung beide Schulen des Schradenlandes den Status quo beibehalten konnten - und das bis heute.
Mit der positiven Geburtenentwicklung ist der Bescheid des Ministeriums mittlerweile hinfällig geworden. (ig)