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| 18:11 Uhr

Straßenproblem Gorden - Oppelhain
Kreis sieht Bedarf für eine bessere Nord-Süd-Verbindung

Gorden. Für die Fachleute im Naturparkpark Niederlausitzer Heidelandschaft ist klar, dass es keine neue Straße auf alten Wegen mitten durch das Schutzgebiet geben wird (die RUNDSCHAU berichtete).

Nichts haben sie jedoch gegen die Ertüchtigung der immer stärker genutzten einspurigen Ortsverbindung zwischen Gorden und Oppelhain als zunehmend wichtiger werdende Verkehrsachse zwischen dem Süden (Elsterwerda)  und Nordosten (Doberlug-Kirchhain) des Landkreises. Denn diese kommunale Straße spart weite Umwege.

Der Landkreis Elbe-Elster hatte sich bereits vor Jahren in seiner vom Kreistag beschlossenen „Kreisentwicklungskonzeption 2020“ dazu bekannt, die genannten Wirtschaftsräume verkehrsmäßig besser zu erschließen. Allerdings handelt es sich dabei lediglich um einen Handlungsansatz, keine Verpflichtung. Wie steht die Verwaltung heute dazu? „Ja, der Landkreis fühlt sich noch daran gebunden“, lautet die klare Ansage.

In einer vorangegangen Stellungnahme hatte es geheißen, dass  der Landkreis seine etwaige Unterstützung für die mit dem Unterhalt und dem notwendigen Ausbau der Straße Gorden - Oppelhain überforderten Kommunen prüfe. Jetzt heißt es außerdem: Der Landkreis werde weiterhin das Land auffordern, die Nord-Süd-Verbindung für eine bessere Infrastruktur zu schließen. - Der aktuelle Straßenzustand braucht jedoch eine relativ zeitnahe Lösung. mf

(mf)