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| 01:28 Uhr

Straßenbeleuchtung: enviaM bringt Elsterwerda unter Zugzwang

Elsterwerda. Das alles passiert abgestimmt: Jährlich gibt der Energieversorger enviaM an diejenigen Kommunen einen Bauablaufplan heraus, in denen Bauarbeiten geplant sind. Meist geht es dabei um das Erdverkabeln von Niederspannungsleitungen für die Hausversorgung. fc

Da an diesen Kabelsträngen meist auch die Straßenbeleuchtung installiert ist und Masten zurückgebaut werden, müssen die Kommunen Kosten für den Beleuchtungsbau mit einkalkulieren. In vielen Fällen wird das wie in Elsterwerda gleich genutzt, veraltete Anlagen durch neue, energiesparende zu ersetzen.

In diesem Jahr betrifft das die Merzdorfer-, Otto- und Parkstraße. Die Kosten dafür werden als Anliegerbeiträge auf die Grundstücksbesitzer umgelegt. Wie Bauamtsleiter Uwe Schaefer versicherte, kalkuliert die Stadt dabei sehr sparsam.

Auf die Anfrage einer Bürgerin in der jüngsten Einwohnerversammlung auf dem Holzhof, ob gleichzeitig die Gehwege ausgebaut würden, entgegnete Bürgermeister Dieter Herrchen (parteilos), dass von Fall zu Fall entschieden werde. Wegen der Kosten, die auch in diesem Fall auf die Anlieger umgelegt werden müssten, wolle man behutsam mit Komplettsanierungen umgehen. “In der Regel wird der jetzige Zustand wieder hergestellt„, so Herrchen. Lediglich im Zuge kompletter Neubauten, wie zum Beispiel in der Saathainer- und in der Schillerstraße, würden auch Gehwege mit saniert.