(fc) Insgesamt 19 Auerhühner dürfen entsprechend des Verwaltungsabkommens mit Schweden, das eine jährliche Gesamtfangmenge von 60 Tieren vorsieht, nach dem Frühjahrsfang beim gegenwärtig laufenden Herbstfang in den Regionen Västerbotten und Jämtland noch aus der Natur entnommen werden.

Insgesamt vier Hähne und acht Hennen sind mit Stand Dienstag gefangen worden. Diese Tiere sind bereits unterwegs in die Lausitz und sollten Mittwochabend ankommen und am Donnerstagfrüh ausgesetzt werden.

Schwedische Auerhühner für Niederlausitzer Heidelandschaft

Wie Projektleiter Dr. Alexander Zimmermann, der mit zwei Fangcrews noch in Schweden weilt, sagt, sei man damit bisher sehr zufrieden. Naturparkchef Lars Thielemann fügt hinzu: „So viele Tiere hatten wir im Herbst noch nie.“

Auch wenn die 19 Auerhühner nicht mehr erreicht werden – die Vereinbarung sieht vor, dass nur noch drei Tiere in der Region Västerbotten gefangen werden dürfen – kann der Bestand in der Rochauer- in der Babbener- und in der Liebenwerdaer Heide nun weiter aufgestockt werden. Inzwischen sind zehn Zentimeter Schnee in den Fanggebieten in Schweden gefallen.

Seit 2012 sind ohne den jetzigen Herbstfang 339 Tiere in Schweden gefangen worden. Ganz sichere Nachweise gibt es momentan über 120 hier lebende Tiere.