Ob Otto Normalbürger seinen Sperrmüll oder den Grünabfall dann weiterhin an den Altdeponien Hennersdorf und Herzberg entsorgen kann, steht in den Sternen. Auf dem Hof der mechanisch-biologischen Sortieranlage in Freienhufen wird der AEV eine Wertstoffannahme selbst betreiben. „Verträge für drei weitere Standorte werden nach der Verbandssitzung am 22. März ausgeschrieben“ , so Übergangschef Dr. Peter Thiem. „Wir wollen kundenfreundliche Öffnungszeiten gewährleisten und zugleich Kosten sparen“ , erklärt er. Laut Wirtschaftsplan sollen die Ausgaben für den Betrieb der Recyclinghöfe durch fremde Dienstleister um 90 000 auf 120 000 Euro sinken. Maximale Anfahrtswege von 25 Kilometer seien für die Bürger zumutbar, nennt die AEV-Führung ein weiteres Kriterium.
Die Wertstoffhöfe an den drei Altdeponien wurden bislang von der Deponiegesellschaft Schwarze Elster - einer Tochter des AEV - betrieben. Ob sich die Deponiegesellschaft an der anstehenden Ausschreibung beteiligt, ist von den Gesellschaftern (noch) nicht entschieden. (os)