Jährlich legt Brandenburgs Städtebauministerium eine Bilanz der ausgereichten Fördermittel für den Städtebau vor. Zu den 404 Gemeinden im Land Brandenburg, die zwischen 1991 bis 2019 aus Förderprogrammen des Bundes und des Landes mehr als 3,4 Milliarden Euro Fördermittel erhalten haben, gehören auch Bad Liebenwerda, Elsterwerda und Mühlberg.

Bad Liebenwerda

Nach Angaben des Landesamtes für Bauen und Verkehr (LBV) sind seit 1991 16,7 Millionen Euro nach Bad Liebenwerda geflossen. Allein zwischen 2017 bis 2019 sind vornehmlich für den Stadtumbau Ost 1,7 Millionen Euro zur Verfügung gestellt worden.

Im Rahmen des Programms Aktive Stadtzentren hat Bad Liebnwerda seit 2012 exakt 1,7 Millionen Euro erhalten. In den Aufbau der Verbandsgemeinde Liebenwerda (Bad Liebenwerda, Falkenberg, Mühlberg und Uebigau-Wahrenbrück) flossen zwischen 2014 und 2019 3,9 Millionen Euro.

Der größte Brocken sind 7,35 Millionen Euro, die zwischen 1991 bis 2010 in städtebauliche Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen gesteckt wurden. Sanierte Straßen und Gebäude in der Innenstadt sind praktischer Beleg für gut angelegtes Geld.

Elsterwerda

Auch Elsterwerda hat seit 1991 12,7 Millionen Euro Städtebaufördermittel erhalten. Größter Posten sind mit 8,15 Millionen Euro Gelder für Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen zwischen 1991 und 2019 sowie knapp elf Millionen Euro, die seit 2012 über das Programm Aktive Stadtzentren abgerufen wurden. Investiert wurde besonders intensiv in den Straßenbau und die Marktplatzgestaltung.

Mühlberg

Mühlberg ist in den Genuss von 13,9 Millionen Euro seit 1991 gekommen und hat das meiste Geld (10,7 Millionen Euro) in den städtebaulichen Denkmalschutz gesteckt.