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| 18:16 Uhr

Die Kurstadt denkt ans Morgen
Bad Liebenwerda macht sich fit

Auf der ersten Sitzung des Beirats zum Stadtumbau in Bad Liebenwerda sind Teilprojekte der Stadtumbaustrategie vorgestellt worden.
Auf der ersten Sitzung des Beirats zum Stadtumbau in Bad Liebenwerda sind Teilprojekte der Stadtumbaustrategie vorgestellt worden. FOTO: Jürgen Othmer
Bad Liebenwerda. Für das Stadtumbau-Programm stehen bis 2026 etwa 8,6 Millionen Euro zur Verfügung. Von Frank Claus

Auf der ersten Sitzung des Beirats zum Stadtumbau in Bad Liebenwerda haben sich Ende Februar Vertreter der der Stadtverwaltung, der Wohnungsunternehmen und wichtiger Institutionen der Stadt getroffen, um Schwerpunkte der zukünftigen Stadtumbaustrategie zu diskutieren. Dr. Jürgen Othmer, der den Prozess begleitet, hat die wichtigsten Fakten zusammengetragen.

Bad Liebenwerda ist im Jahr 2017 in das Bund-Länder-Programm „Stadtumbau Ost - Aufwertung“ aufgenommen worden. Die Gesamtmaßnahmen des Förderprogramms erstrecken sich auf die Schwerpunkte Dichterviertel und Innenstadt. Das komplexe Vorhaben und parallel zu realisierende Teilprojekte sollen bis 2026 umgesetzt werden. Einschließlich des Eigenanteils der Kommune werden in diesem Zeitraum etwa 8,6 Millionen Euro Fördermittel investiert. Zuzüglich der privaten Investitionen der Wohnungsunternehmen.

Bürgermeister Thomas Richter habe auf die Chancen für Bad Liebenwerda und die Entwicklung der Kurstadtregion verwiesen. Die müssten bei diesem komplexen Programm unbedingt genutzt werden. Die bereits für die Stadtsanierung von Bad Liebenwerda tätigen Büros DSK und MKS Architekten erarbeiten derzeit das Stadtumbaukonzept. Dieses Konzept bilde die planerische Grundlage für die Gesamtstadt im Hinblick auf die zu realisierenden Maßnahmen und deren Finanzierung. Die Erstellung des Konzeptes und insbesondere der sich anschließende Umsetzungsprozess sollen mit breiter Bürgerbeteiligung und unter Beteiligung wichtiger Institutionen und Einrichtungen im Rahmen des Projektes „Zusammen wachsen“ erfolgen.

Mit der Konstituierung des Beirats sei der erste Schritt dazu erfolgt. Es sei geplant, das Stadtumbaukonzept im Sommer 2018 der Stadtverordnetenversammlung zur Verabschiedung vorzulegen.