Die Akteure dieser attraktiven Motorsportart verstehen es hervorragend, die unterschiedlichen Bedingungen, die das Fahren auf Beton, Schotter und Gras bietet, unter einen Helm zu bringen und scheinbar die Schwerkraft zu überlisten. Mit wimmernden Hinterrädern bremsen sie ihre Maschinen aus 180 Kilometern pro Stunde ab und zwingen sie in die „Ostkurve“ des Flugplatzkurses.
Die Organisatoren des Rennens, die Sportfreunde des Motorsportclubs Großenhain im ADAC, bezeichnen „ihre“ Flugplatzstrecke nicht zu Unrecht als die übersichtlichste Deutschlands. Fast von jedem Standort aus ist die gesamte Piste einzusehen. Die besten Plätze sind mit Sicherheit direkt an der Start- und Zielgeraden.
In diesem Jahr wird dort erstmals eine Tribüne aufgebaut. In zehn Metern Entfernung fegen dort Europameister und Deutsche Titelträger an den Zuschauern vorbei. Tribünenkarten gibt es im Vorverkauf im Geschäft von Foto-Frömmel am Großenhainer Frauenmarkt 10 sowie im Internet unter www.supermoto-grossenhain.de .
Die enormen Schräglagen der Maschinen faszinieren die „normalen“ Zweiradfahrer immer wieder aufs Neue. Auch an den Sprunghügeln soll es wieder besonders interessant sein, meint der Vorsitzende des Motorsportclubs, Heiko Arndt. „Die Strecke ist im Offroad-Teil sehr anspruchsvoll. Das Fahren über die Sprunghügel ist kompliziert und erfordert viel Fingerspitzengefühl. Alle, die sich richtig trauen, können dort spektakuläre Sprünge fabrizieren“ , ergänzt der langjährige Rennleiter.
„In diesem Jahr wird es wieder ein attraktives Rahmen- und Abendprogramm geben“ , verrät er außerdem. Bereits am Samstagabend zeigt ein Stuntman sein Können auf dem Zweirad, im Festzelt können die Fans bis in den Morgen hinein abrocken.
Ein ganz besonderer Höhepunkt dürfte der SR 2-Grand Prix am Sonntagmittag werden. Die Piloten des DDR Kultmopeds, insbesondere der SR 2-Club Streumen, zeigen vor den heißen Super Moto Rennen auf der gesamten Strecke, also auch im Offroad-Teil, was es heißt, 1,8 PS zu bändigen.