| 02:38 Uhr

Sportliche Schüler und Eltern im Wettkampf

Schon beim Aufwärmen zum Sportfest in Wahrenbrück konnte man ins Schwitzen kommen.
Schon beim Aufwärmen zum Sportfest in Wahrenbrück konnte man ins Schwitzen kommen. FOTO: Schule
Wahrenbrück. In der Grundschule Wahrenbrück treiben Schüler, Eltern und Großeltern gemeinsam Sport. "Das sogenannte Schüler-Eltern-Sportfest findet diesmal zum 12. Mal statt. sam1

Etwas mehr als 95 Prozent der Eltern nehmen daran teil. Bei 150 Schülern der Klassen 1 bis 6 kann man sich schnell ausrechnen, wie viel kleine und große Sportler da mitmachen", so Schulleiter Reno Wolschke.

In den Disziplinen Weitsprung, 60m-Lauf, Schlagball und Medizinballjoggen kämpfen die Grundschüler gegeneinander, aber auch Eltern gegen Eltern. "Es gibt schon einige Favoriten unter den Eltern, die hier richtig loslegen", so der 55-jährige Schulleiter weiter. Und so herrschte auf dem Schulgelände viel Trubel. Einer der nicht mehr an der Schule ist, aber dennoch die Traditionsveranstaltung unterstützt, ist Tino Schneidereit. "Als ehemaliger Kollege bin ich gern hier an der Schule. Meine Aufgabe war es, den 60m-Lauf zu stoppen. Hier sind viele Eltern mitgelaufen. Die Zeiten waren teilweise recht gut". In diesem Jahr wechselte er von der Grundschule Wahrenbrück zur Grundschule "Am Schloss" Großkmehlen. Einen Familienwettkampf lieferte sich Familie Winter. Papa Maik, Sohn Christian, der nicht mehr an der Schule ist, und Tochter Carolin traten gegeneinander an. "Es bringt zusätzliche Motivation, wenn der Papa mitläuft. Das Ergebnis war immer echt knapp, zu meinen Gunsten. Schade, dass ich nicht vorher eine Wette abgeschlossen habe", verriet der 21-jährige Christian Winter. Als er einst in die Schule kam, wurde diese Veranstaltung ins Leben gerufen.

Zum ersten Mal nahm Janine van Riesen daran teil. "Mein Sohn Simon geht in die erste Klasse. Zusammen haben wir die Disziplinen Sprint, Weitstoß und Weitsprung absolviert. Der beste Durchgang wurde gewertet. Es ist etwas anderes als das klassische Sportfest, das ich so kenne", erzählt die 33-Jährige. Sie fand es eine tolle Veranstaltung, bei der Eltern untereinander auch ins Gespräch kommen. Im nächsten Jahr soll es erneut solch eine sportliche Auflage geben.