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| 11:36 Uhr

Verrückter geht es fast nicht
Auf geht’s durch Steinbrüche und Schlammlöcher

Noch kurz die Beine kühlen, dann fahren Marcel Haubold (l.) und Frank Wilhelm zum Extrem-Hindernisrennen.
Noch kurz die Beine kühlen, dann fahren Marcel Haubold (l.) und Frank Wilhelm zum Extrem-Hindernisrennen. FOTO: privat
Elsterwerda. Marcel Haubold und Frank Wilhelm aus Elsterwerda nehmen Sonnabend am extremsten Hindernislauf Deutschlands teil.

Beim Ausdauersportverein Sun-Sport-Team Elsterwerda gibt es - im positiven Sinne - noch mehr Sportverrückte als die Rennradfahrer. Einige von ihnen haben unlängst 278 Kilometer am Stück zurückgelegt. Am Sonnabend machen sich Frank Wilhelm (40) und Marcel Haubold (42) aus Elsterwerda auf zum härtesten Extrem-Hindernisrennen Deutschlands - dem „Getting Tough Beat the Summer“ im bayrischen Mellrichstadt. „Vor sechs Monaten hatten wir die Idee dazu“, sagt Marcel Haubold.

Unerfahren sind die beiden, die der Laufsportgruppe  angehören,  nicht. Sie haben bereits verschiedene sogenannte OCR (Obstacle Cours Race) absolviert. Darunter waren Tough Mudder, Spartan Super, Schiebock Extrem und Xletix. Aber das bevorstehende Rennen schlage alles. Allein die Strecke über 18 Kilometer sei schon eine große Herausforderung. Hinzu kommen mehr als 50 Hindernisse, die zu meistern sind, wie das Abseilen in zwei Steinbrüchen und Wasserlöcher.

Ziel des Laufes sei es, die Sportler mental und physisch an ihre Grenze zu bringen. Zum Training der beiden Elsterwerdaer gehöre das Lauftraining mit der ASV-Laufgruppe genauso wie Kraftsport. Denn diesmal sei vor allem Griffkraft gefragt. Das wöchentliches Laufpensum von manchmal mehr als 40 Kilometern sollte die Gelenke und Muskeln an die Belastung gewöhnen.

(mf)