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Starke Teamleistung reichte nicht

Hohenbocka. In der Classic-Kegeln-Verbandsliga hat der Hohenbockaer SV gegen die SG Zechin eine 2:6 (3149:3291)-Niederlage kassiert. Wegen der besseren Tabellenplatzierung nahm die SG Zechin als Favorit den Wettkampf auf, mit dem Wissen, wozu das Hohenbockaer Team in Auswärtsspielen in der Lage sein kann. Bernhard Neumann

Was Zechin aber nicht wusste war, dass die Gäste nicht mit allen Stammspielern antreten konnten. Gerade deswegen hatte sich Hohenbocka auf die Fahne geschrieben, sich so teuer wie möglich zu verkaufen.

Mit diesem Vorsatz begann Clemens Potratz 534/1 mit einem ansprechenden Ergebnis, aber Karsten Glatzer 573/3 war damit nicht zu schlagen. Mit einer hervorragenden Leistung präsentierte sich Philipp Mulka 560/2 gegen Andy Seidemann 523/2. So verlief der erste Durchgang spannend und auf gleicher Augenhöhe für beide Teams. Der Ausgang war bis dahin offen.

Doch die Zechiner setzten im Mitteldurchgang mit Thomas Buchholz 565/4 und mit Marco Specht 585/3 noch eins drauf, so dass Hohenbocka mit Volker Kitzmann (E) 466 und Fabian Paßora 520/1 so richtig an Boden verlor.

Da hatte Hohenbocka vor dem Schlussdurchgang schlechte Karten mit 1:3 Punkten und einem Rückstand von 166 Kegeln. Auch wenn sich Grün-Gelb mit Thomas Lindow 550/2 gegen Robert Lehmpfuhl 513/2 nochmals von der starken Seite zeigte und damit den zweiten Zähler erkämpfte, stand der Spielausgang bereits fest. Damit wurde auch das Resultat von Martin Grafe 519/2 gegen Steffen Paulus 532/2 zur Nebensache. Fazit: Hohenbocka zeigte eine starke Leistung, aber die SG Zechin war nicht zu bezwingen.