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Spitzenreiter Brieske mit Torfestival

Spiel auf ein Tor: Die Briesker Kicker hatten beim 6:0 gegen Fürstenwalde wenig Mühe.
Spiel auf ein Tor: Die Briesker Kicker hatten beim 6:0 gegen Fürstenwalde wenig Mühe. FOTO: Fupa
Landesliga Süd. FSV Brieske/Senftenberg – FSV Union Fürstenwalde II 6:0 (2:0) SR: Rene Müller (Cottbus). Marco Kloss und Lutz Jakob

Tore: 1:0 Georg Hübner (28.); 2:0, 3:0 Michael John (32., 58.); 4:0 Thoralf Gennermann (63.); 5:0 Georg Hübner (72.); 6:0 Paul Natusch (77.). Z.: 78.

Die Knappen marschieren weiter nach Belieben an der Spitze der Landesliga und überzeugten gegen einen schwachen Gegner mit einem weiteren Torfestival. Beide Mannschaften fanden gut in das Spiel, während die Gäste defensiv kompakt verteidigten, versuchte Brieske, sich in gutem Kombinationsspiel Richtung Angriff. Erste Chancen blieben dabei ungenutzt, ehe Michael John und Georg Hübner für die Führung sorgten. Hübner setzte einen Freistoß flach an der Mauer vorbei und John wurde beim Abschluss tatkräftig von Romeo Bezil und dem Pfosten unterstützt. Auch im zweiten Durchgang war es ein Doppelschlag der Knappen, der die Partie entschied. Gut in Position gespielt, vollendete Michael John seinen vierten Treffer im dritten Spiel und Thoralf Gennermann stand bei einer Freistoßflanke von Georg Hübner ebenfalls gut. Gut herausgespielt wurde Treffer Nummer fünf, als Hans Leupold Georg Hübner bediente und der Torjäger gekonnt vollendete. Schnell und direkt ging es dann zu Treffer Nummer sechs, den Stephan Heine einleitete, Martin Hornung in die Mitte brachte und Paul Natusch volley aus dem Lauf vollendete. Brieske bleibt damit seit 281 Minuten ohne Gegentor und reist nun mit viel Selbstvertrauen zum Spiel nach Storkow.

SV Grün-Weiß Lübben - 1. FC Guben 4:2 (1:2)

SR: Daniel Sievers (Berlin). Tore: 0:1 Benjamin Schulz (13.); 0:2 Philipp Meyer (41.); 1:2 Rene Trehkopf (45./FE); 2:2 Romano Lindner (77.); 3:2 Rene Trehkopf (82./FE); 4:2 Romano Lindner (87.). Z.: 91.

Sah es bis kurz vor der Pause noch nach einem Ausrutscher der Mannschaft aus dem Spreewald aus, waren die Routiniers Romano Lindner und Rene Trehkopf maßgeblich am Heimsieg beteiligt. Zwei Foulstrafstöße und zwei Treffer vom Torjäger Lindner drehten die Partie noch. Während Grün-Weiß Lübben damit weiterhin erster Verfolger vom FSV Brieske bleibt, bei einem Spiel weniger, ist der 1. FC Guben gefordert, möchte man nicht noch tiefer in den Abstiegskampf rutschen.

FV Blau-Weiß Briesen 1990 - VfB Hohenleipisch 1912 3:4 (3:2)

Tore: 0:1 P. Werner (7.), 1:1 Moritz (20.), 2:1 Klein (30., FE), 3:1 Naskrenski (41.), 3:2 Mouen Ebongue (45.+1), 3:3 P. Werner (64.), 3:4 Schollbach (90.+1), SR: Edries Bosharat (Bernau), Z: 70

Auch beim VfB hatte in der Woche die Grippewelle zugeschlagen. So fehlten mit Kapitän Nitzschner, Schiffner, Schüler und Seifert einige Stammkräfte. Doch die Elf, die in Briesen auflief, zeigte, dass man gewillt war, etwas Zählbares aus dem Odervorland mitzunehmen. Und bereits nach sieben Minuten ging man auch in Führung. VfB-Spielführer Paul Werner setzte sich nach Pass von Eddy Goßlau halbrechts durch und schob überlegt zum 0:1 ein. Es lief gut und nach Foul an Werner durch Torhüter Schübler hatte Christoph Wenzel die Chance zum 0:2, aber er scheiterte am Briesen-Keeper, der den Ball an den Pfosten lenkte. Und fast im Gegenzug glich Briesen durch Moritz aus, als dieser einen Abpraller nach Freistoß vom Briesener Kapitän Klein versenkte. Durch diese beiden Rückschläge gab der VfB das Spiel nun aus der Hand. Nach einer halben Stunde pfiff der konsequent leitende Schiedsrichter Bosharat Elfmeter für den Gastgeber. Klein verwandelte sicher. Und in der 41. Minute erhöhten die Briesener sogar auf 3:1. Naskrenski verwandelte völlig freistehend am langen Pfosten eine Eingabe von rechts. Umso wichtiger, dass der VfB in der Nachspielzeit der ersten Hälfte wieder den Anschluss schaffte. Nach Ecke von Ahmet Ayata und Weiterleitung von Werner vollendete Mouen Ebongue. In der zweiten Halbzeit hieß es nun, noch einmal kämpferisch gegenzuhalten und auch die Überzahl zu nutzen, denn kurz vor der Pause hatte Briesens Hanke die Ampelkarte gesehen. Und der VfB erarbeitete sich nun Möglichkeiten. Der Ausgleich bahnte sich an und es war wieder Paul Werner, der nach Flanke von Benjamin Stern von Linksaußen einen Tick vor dem Torhüter am Ball war und zum Remis einköpfte. In der 77. Minute gab es dann einen Treffer von Briesen, der aber durch eine Abseitsentscheidung des Linienrichters nicht gegeben wurde. Damit konnte sich Briesens Meissner nicht abfinden und sah nach heftigem Reklamieren Rot durch den Referee. Der VfB, in der letzten Viertelstunde nun in doppelter Überzahl, versuchte danach alles, doch noch den Sieg einzufahren. Und man hatte mehrere große Gelegenheiten dazu, doch die Verwertung von Großchancen ist in dieser Saison ein Manko des VfB. In der Nachspielzeit war Mouen Ebongue halbrechts durch und wurde einschussbereit rüde von den Beinen geholt. Da blieb dem Schieri nichts anderes übrig, als den dritten Elfer des Spiels zu verhängen. Doch das bis dahin schon turbulente Spiel hatte ganz am Schluss noch einen Aufreger bereit. Diesmal versuchte sich David Otto vom Punkt. Sein Schuss landete am rechten Innenpfosten. Von dort sprang der Ball seitlich weg und nur gut, dass dort Torsten Schollbach stand und den Ball im Tor unterbrachte. Danach war Schluss.