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Sieg ohne Glanz und Höhepunkte

Der Lübbenauer Justin Suhl ist in dieser Situation gut freigespielt, trifft aber nur den Gästetorwart.
Der Lübbenauer Justin Suhl ist in dieser Situation gut freigespielt, trifft aber nur den Gästetorwart. FOTO: Hottas/rhl1
Lübbenau. Am Ende zählt das Resultat und so ist auch schnell vergessen, dass die Spreewälder gegen die abstiegsgefährdeten Gäste ihr Leistungspotenzial nicht umsetzen konnten und den Spielverlauf bis zum Schluss offen hielten. Ein hektischer und ungeordneter Spielbeginn wurde mit Fehlwürfen abgeschlossen und eine Defensive ohne Körpersprache und Zuordnung, ermöglichte den Gästen eine 5:1-Führung. Eberhard Schelletter / esc1

Erst nach einer Auszeit kamen die Hausherren besser ins Spiel. Beim Spielstand von 11:9 ging es in die Halbzeitpause.

Im zweiten Abschnitt kamen die Gastgeber besser ins Spiel. Die Angriffe wurden kontrolliert durchgespielt und Freiräume für den erfolgreichen Abschluss genutzt. Doch nur bis zum Spielstand von 19:15 bestimmten die Spreewälder den Spielverlauf. Die Deckung war unkonzentriert und im Angriff häuften sich technische Fehler. Die Gäste machten es besser, verkürzten den Spielstand zum 19:18. Mit einem gehaltenen Siebenmeter gab TSG-Schlussmann Lars Kasper seiner Mannschaft wieder Selbstbewusstsein. Rene Sewald und Justin Suhl setzten in einem von beiden Rivalen leidenschaftlich und kampfbetonten Endspurt die Big Points zum 25:21. Selbst eine offene Manndeckung gegen das TSG-Team konnte den 26:22-Sieg der Spreewälder nicht verhindern.

Lübbenau spielte mit: Kasper, Kuhlmey (5), Sewald (7), Siebert (1), Werban (2), Suhl (6), Trenkmann (1), Richter (1), Wahnschaffe (3), Helbrich, Pipiale