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Schafbergschanzenlauf gut angenommen

Der Lauf um die Schafbergschanze ist gut angenommen worden.
Der Lauf um die Schafbergschanze ist gut angenommen worden. FOTO: Sattler/sam1
Großthiemig. Der Lauf um die Schafbergschanze in Großthiemig hat bei vielen aktiven Läufern schon einen festen Platz im Laufkalender eingenommen. Auch in diesem Jahr, der 18. Mirko Sattler / sam1

Auflage, konnten die Organisatoren um Karlheinz Gründlich von der SG "Grüne Eiche" wieder zahlreiche Teilnehmer zählen. Mit 216 Teilnehmern konnten die Organisatoren dabei an die Erfolge des Vorjahres anknüpfen. "Zum ersten Mal in der Geschichte des Laufes gab es bei uns einen Bambinilauf über 400 Meter", so Karlheinz Gründlich. Auf Grund von Hüftproblemen konnte der ambitionierte Läufer nicht mitlaufen und bevorzugt nun lieber das Rad oder Schwimmen. Mit 15 Teilnehmern wurde die Premiere des Bambinilaufes gut angenommen.

Dass der Lauf nicht nur bei den Brandenburgern ankommt, sah man an den vielen verschiedenen Pkw-Nummernschildern.

Für die einen ist der Lauf über die vier verschiedenen Strecken reine Freizeitbeschäftigung, für die andere Vorbereitung auf größere Herausforderungen. So wie für Peter Ossendorf: "Für mich ist es so etwas wie ein Heimspiel. Da der Lauf gleich vor der Haustür liegt, bin ich von Anfang an dabei. Wenn ich mir heute die Teilnehmer so anschaue, wird es für einige ein schnelles Rennen werden. Viele schnelle Laufgrößen sind dabei", sagte der 44-Jährige, der sich derzeit auf die Treppenweltmeisterschaft in Hannover vorbereitet. Im Februar 2018 wird er, falls er angenommen wird, 94 mal 432 Stufen hoch und runter laufen. Am Ende hat er dann 42 Kilometer absolviert bei über 5300 Höhenmetern.

Auch Maik Eisleben aus dem benachbarten Großkmehlen war wieder mit dabei. "Ich lasse es ruhig angehen. Ich komme gerade von einem Langdistanztriathlon in Moritzburg letztes Wochenende, welcher über neun Stunden ging. Davon habe ich mich noch nicht richtig erholt. Kurz vor der Schanze hat die Strecke eine Steigung von gut 15 Prozent", meinte der 33-Jährige, der mit zu den schnellsten Läufern zählte. Am Ende belegte er mit 48 Minuten über 11,2 Kilometer den fünften Platz.

Wie schon im letzten Jahr übernahm der Großthiemiger Bürgermeister Andreas Klemm den Startschuss. Auf die Frage, warum er nicht bei diesem Lauf mitmacht, antwortete er lachend: "Ich laufe nur ab 42 Kilometer und einer muss ja den Start vollziehen.”