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Lübbenau siegt bei Mineralquellen-Cup

Mit 14:18 musste sich der Gastgeber Bad Liebenwerda gegen Leipzig geschlagen geben.
Mit 14:18 musste sich der Gastgeber Bad Liebenwerda gegen Leipzig geschlagen geben. FOTO: Sattler/sam1
Bad Liebenwerda. Beim traditionellen Mineralquellen-Cup zur offiziellen Saisoneröffnung der Handballer des HC Bad Liebenwerda starteten am letzten Samstag vier Mannschaften in einem Turnier gegeneinander. In einem gutklassigen Wettbewerb fast gleichwertiger Teams hatte der Gastgeber die erste Begegnung gegen die SG Leipzig/Zwenkau II zu bestreiten. Patrick Zierisund Peter Noch / pnc1

Zumindest in den ersten zehn Minuten konnten die Kurstädter gegen die Leipziger gut mithalten, doch dann zogen die Gäste im Tempo an und die offensive Deckung der Leipziger behagte dem HC überhaupt nicht. Am Ende siegten die Gäste verdient mit 18:14.

Im zweiten Spiel standen sich die beiden Brandenburg-Ligisten LHC Cottbus II und TSG Lübbenau 63 gegenüber. Über die gesamten zweimal 20 Minuten Spielzeit in einem spannenden Spiel gelang es keiner Mannschaft, sich entscheidend abzusetzen. Am Ende siegten die Spreewaldstädter aus Lübbenau knapp mit 15:14.

Auch die nächste Begegnung zwischen Leipzig und Cottbus war an Spannung kaum zu überbieten. Kurz vor Ende vergab der LHC mehrere gute Chancen zum Sieg und mit der Schlusssirene erhielten die Leipziger noch einen Siebenmeter, den der ehemalige HC-Spieler Mario Schubert zum 18:18-Ausgleich vollendete.

Im vierten Spiel des Turnieres trafen die Gastgeber auf die TSG Lübbenau 63 und konnten sich im Verlaufe dieser Begegnung gegenüber dem ersten Spiel steigern und hielten bis fünf Minuten vor Ende das Unentschieden. Doch klare Chancen in den letzten Minuten wurden nicht genutzt und die schnellen Gegenstöße der Lübbenauer brachten dann den 14:12-Sieg für sie.

Im anschließenden Spiel zwischen Leipzig und Lübbenau ging es bereits um den Turniersieg. Auch hier konnten sich zahlreiche Zuschauer über ein gutklassiges Spiel freuen. Die Führung wechselte ständig und besonders der beste Torwart des Turnieres, Florian Verhoeven, von Lübbenau sicherte den Spreewaldstädtern mit seinen Paraden den Turniersieg durch ein 10:10. Damit wurde Leipzig am Ende Zweiter.

Im letzten Turnierspiel ging für den HC nochmals darum, nicht Letzter beim eigenen Turnier zu werden. Zur Halbzeit stand es noch 11:11. Doch gegen Ende der Partie hatten die Cottbuser die besseren Kraftreserven und konnten diese torreiche Begegnung mit 25:22 für sich entscheiden. Sie belegten damit als Pokalverteidiger Platz drei.

Trotz des letzten Platzes konnte der HC zumindest die Erkenntnis gewinnen, dass man in fast allen Begegnungen mithalten konnte.

Bester Spieler des Turniers wurde Nicola Kuhlmey von der TSG Lübbenau 63 und bester Torschütze wurde Marcel Schadel vom LHC Cottbus II.

Auch wenn sich der Turnierverlauf für den HC am Ende etwas unbefriedigend darstellte, kann man dennoch positive Aspekte hervorheben. Man präsentierte sich konkurrenzfähig gegenüber gestandenen Mannschaften der Brandenburg-Liga und oftmals lag der Sieg gegen selbige bereits in der Luft. Leider brachte man sich durch eine mangelhafte Chancenverwertung oftmals selbst um den verdienten Erfolg. Das Trainergespann Frank Holling und Thomas Große wird jetzt noch am Feinschliff im Torabschluss arbeiten.