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| 16:29 Uhr

Kegeln
Lok-Männer mit starkem Abschluss

Das Hohenbockaer Kegelteam mit v. L. Thomas Lindow ML, Clemens Potratz, Fabian Paßora, Philipp Mulka, Denny Wukasch und Martin Grafe....
Das Hohenbockaer Kegelteam mit v. L. Thomas Lindow ML, Clemens Potratz, Fabian Paßora, Philipp Mulka, Denny Wukasch und Martin Grafe.... FOTO: Bernhard Neumann
Elsterwerda. Elsterwerdas Bundesligafrauen fahren zum Aufstiegsturnier in die 1. Bundesliga.

Mit einer starken und kompakten Mannschaftsleistung krönten Elsterwerdas Bundesligakegler am letzten Spieltag die beste Saison der Vereinsgeschichte und springen dank des 6:2-Auswärtssieges in Leitzkau auf den dritten Tabellenplatz. Der SKC Kleeblatt Berlin gab die Bronzemedaille durch eine Niederlage beim Staffelgewinner in Mücheln auf den letzten Metern noch ab. Der KV Wolfsburg beendet die Serie als Zweiter.

Im ersten Durchgang brillierte Loks ehemaliger Mannschaftskapitän Uwe Scheibe mit sehenswerten 595 Kegeln einmal mehr und holte gegen den chancenlosen Rene Geißler (525) alle vier Satzpunkte. Robert Groschopp (550) sah sich im zweiten Duell größerer Gegenwehr ausgesetzt und musste sich schlussendlich Udo Volkland (570) trotz 2:2 in den Sätzen geschlagen geben.

Auch im zweiten Drittel machte Elsterwerda vieles richtig und konnte das Kegelpolster weiter ausbauen. So schnappte sich Martin Exner mit der Tagesbestleistung von 596 Kegeln den Zähler gegen Andy Neumann (514). Parallel erkämpfte sich der beste Leitzkauer Tobias Grötzner (587) seinen Mannschaftspunkt gegen Stefan Kläber (551) und hielt die Gastgeber im Rennen.

Doch im letzten Spielabschnitt wurde schnell deutlich, dass der ESV an diesem Tag geschlossener aufgestellt war. So holten sich Benjamin Kube und Sven Seiffert mit jeweils 579 Kegeln ihre Duellzähler gegen Harald Schreiter (557) und Michael Dreßler (527). Mit insgesamt 3450 Kegeln ließen die Elsterstädter keine Zweifel über den Sieg aufkommen und feierten im Anschluss eine wirklich überzeugende Spielzeit.

Noch mehr Grund zum Jubeln gab es am vergangenen Sonntag bei den Bundesligafrauen des ESV, die sich nach einer unbeschreiblichen Saison auf das Aufstiegsturnier zur 1. Bundesliga freuen können. Spannender kann ein Abschluss wohl kaum ausfallen. Mit drei Kegeln Vorsprung und 5:3-Mannschaftszählern gewannen sie das letzte Heimspiel gegen den starken Gast aus Bennewitz und sichern sich damit die Silbermedaille in der 2. Bundesliga. Staffelsieger wurde der Dessauer SV durch einen unerwartet hohen 7:1-Sieg in Freiberg. Doch die Mannschaft aus Dessau hat bekanntgegeben, dass sie nicht am Aufstiegsturnier teilnehmen möchte. Somit erhält der ESV Lok Elsterwerda nun die große Chance auf die Teilnahme an der besten deutschen Sportkegelliga in der nächsten Spielzeit. Die Relegation findet am kommenden Osterwochenende im bayerischen Hirschau statt. Dort werden die Lok-Frauen auf die Teams aus Regensburg, Pöllwitz und Waldkirch treffen. Die besten zwei erhalten das Ticket für die 1. Bundesliga.

Große Freude bei den Bundesligamännern des ESV nach dem Sieg in Leitzkau
Große Freude bei den Bundesligamännern des ESV nach dem Sieg in Leitzkau FOTO: Martin Exner