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Lok-Kegler atmen nach Sieg auf

Robert Groschopp glänzte für Elsterwerda im ersten Durchgang.
Robert Groschopp glänzte für Elsterwerda im ersten Durchgang. FOTO: men1
Elsterwerda. Die Elsterwerdaer Lok-Kegler haben in der zweiten Bundesliga den Gast Grün-Weiß Langendorf mit 6:2 (3442:3395) bezwungen. Martin Exner / men1

Elsterwerdas Bundesligakegler können durchatmen. Im dritten Anlauf des neuen Jahres gelang den Eisenbahnern der erste Sieg gegen die punktgleichen Gäste aus Langendorf. Dabei waren neben der spielerischen Geschlossenheit vor allem die wenigen Fehlwürfe, nämlich lediglich acht, aufseiten der Gastgeber maßgeblich ausschlaggebend für den letztendlichen 6:2-Heimerfolg.

Im ersten Drittel überzeugte der ESV mit Robert Groschopp (599) und Benjamin Kube (589) auf ganzer Linie und ließ die Gäste mit Marco Klein (552) und Sven Meyer (560) nicht vorbeiziehen. Somit gingen beide Mannschaftspunkte nach Elsterwerda.

Im Mittelquartett setzten dann die Anhaltiner ein Ausrufezeichen. Sebastian Sitter zeigte einen glänzenden Auftritt und bezwang Loks Stefan Kläber (571) mit der Tagesbestleistung von 614 Kegeln. Dafür schnappte sich parallel Martin Exner (562) seinen Zähler gegen Thomas Spiegelberg (532) und hielt seine Farben mit 3:1-Gesamtpunkten in Front.

Der Schlussdurchgang bescherte Fans und Zuschauern dann noch einmal packende und hart umkämpfte Sätze. Beim ESV behielten Uwe Scheibe (561) und Sven Seiffert (560) unter dem Strich die nötige Ruhe, um den Gegner, der sich mit Christoph Schmidt (581) und Jens Wittow (556) bis zum Ende vehement gegen die drohende Niederlage zur Wehr setzte, nicht mehr entscheidend herankommen zu lassen.

Durch den siebenten Saisonsieg bleiben die Elsterstädter auf dem vierten Tabellenplatz in der 2. Bundesliga und müssen am 18. Februar zur Spielgemeinschaft Semper/AdW Berlin reisen.