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Kegeln
Lok gelingt Revanche gegen Berlin













Veronique Lanzke glänzte gegen Schafstädt mir Bahnrekord und persönlicher Bestleistung von 617 Kegeln.
Veronique Lanzke glänzte gegen Schafstädt mir Bahnrekord und persönlicher Bestleistung von 617 Kegeln. FOTO: Martin Exner
Elsterwerdaer Bundesligakegler setzen sich klar durch. Frauen gewinnen ebenfalls. Von Martin Exner

Kegeln 2.Bundesliga ESV Lok Elsterwerda – SpG Semper/AdW Berlin 7:1 (3509:3352) Mit 7:1 feierte Lok Elsterwerda am 13. Spieltag einen ungefährdeten Heimerfolg und machte damit in der Tabelle einen Sprung auf Platz vier. Die abstiegsbedrohten Gäste aus Berlin präsentierten sich an diesem Tag insgesamt zu harmlos und konnten den Gastgebern nur selten gefährlich werden.

Im ersten Durchgang brillierte Uwe Scheibe für seinen ESV auf ganzer Linie und überspielte mit 636 Kegeln zum zweiten Mal hintereinander den Bahnrekord in seiner Altersklasse. Dem konnte Lutz Frömming (567) trotz ordentlicher Leistung nichts entgegensetzen und unterlag glatt mit 0:4 in den Sätzen. Besser machte es der Berliner Martin Würbach, der sich mit 597:549 Kegeln ebenso deutlich gegen den frischgebackenen U23-Kreismeister Justin Lorenz durchsetzen konnte.

Im zweiten Abschnitt hatte Loks Martin Exner zunächst große Schwierigkeiten, in die Partie zu finden. Auf 254 Kegel zur Halbzeit ließ er aber 326 Kegel folgen und gewann dadurch noch sein Duell gegen Jürgen Liss mit 580:567 Kegel. Stefan Kläber (581) behauptete sich zeitgleich gegen Rudolf-Henryk Kuschmann (519) und baute die Führung auf 3:1 für die Eisenbahner aus.

Sven Seiffert war es schließlich, der mit starken 604 Kegeln gegen Thomas Prill (549) den Deckel auf die Begegnung setzte. Im zweiten Aufeinandertreffen des letzten Drittels verletzte sich der Gästespieler Dirk Uhlig (553) kurz vor Ende und gab dadurch noch seinen Mannschaftspunkt gegen Benjamin Kube (559) aus der Hand. Die Revanche für das verlorengegangene Hinspiel war somit geglückt.

Frauen ESV Lok Elsterwerda – SV Germania Schafstädt 6:2 (3368:3275)

Am Sonntag legten Elsterwerdas Bundesligafrauen nach und überzeugten auf ganzer Linie gegen die Germania aus Schafstädt. Schon im Startdurchgang konnte Veronique Lanzke mit herausragenden 617 Kegeln auftrumpfen und die Weichen auf Sieg stellen. Und auch Jana Krüger (565) dominierte ihr Duell und verwandelte so zum 2:0. Danach nutzte U18-Spielerin Jasmin Mohr ihre Chance im Bundesligaaufgebot und glänzte mit 578 Kegeln. Gegenüber musste sich Silvia Harnisch (524) der besten Schafstädterin Yvonne Rduek (591) geschlagen geben. Ebenso unterlegen blieb im Anschluss Aileen von Reppert (515), doch ihre Mitspielerin und aktuelle U23-Kreismeisterin Victoria Schneider brachte den verdienten Sieg mit 569 Kegeln über die Runden. Damit kletterten die Elsterstädterinnen auf den zweiten Tabellenplatz.