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| 16:58 Uhr

Fussball
Linde Schönewalde sorgt für verkehrte Welt

Die Partie zwischen dem Senftenberger FC und dem SV 1885 Golßen (0:2) war eine der schwächeren dieses Spieltags.
Die Partie zwischen dem Senftenberger FC und dem SV 1885 Golßen (0:2) war eine der schwächeren dieses Spieltags. FOTO: FuPa Brandenburg
Kreisoberliga Südbrandenburg. Mit dem 1:0-Sieg gegen die SpVgg. Finsterwalde bleibt der Aufsteiger erneut ungeschlagen. Von Marco Kloss

Germania Ruhland – Preußen Elsterwerda 2:3 (2:0). Tore: 1:0 und 2:0 Nitzsche (7./45.), 2:1 und 2:2 Jeng (78./82.), 2:3 Hofmann (88.), SR: Haufe, GRK: Hassan Farah (54./Elsterwerda).

Ruhland begann stark und ging schnell in Führung. Benötigten die Gäste etwas Anlauf, um ins Spiel zu kommen, war es Rost, der allein auf das Tor lief und den Ausgleich verpasste. Kruckow hielt Germania die Führung, die Nitzsche vom Strafstoßpunkt ausbaute. In der umkämpften zweiten Halbzeit, die Gäste mussten lange in Unterzahl spielen, brachte ein schneller Einwurf die Gäste heran. Mit einem Foulelfmeter war der Ausgleich geschafft. Als viele mit dem Remis rechneten, vergaß Ruhland noch einmal die Grundordnung und wurde prompt mit dem dritten Gegentreffer bestraft.

TSG Lübbenau – FSV Groß Leuthen/Gröditsch 3:1 (1:1). Tore: 1:0 und 3:1 Alkhatib (4./85.), 1:1 Weisbach (33.), 2:1 Karstaedt (80.), SR: Lehmann, Z: 25.

Nach dem zweiten Sieg in Serie und dem etwas gewachsenen Abstand zu den Abstiegsrängen kann die TSG Lübbenau jetzt ein bisschen durchschnaufen.

Linde Schönewalde – SpVgg. Finsterwalde 1:0 (1:0). Tor: 1:0 Lüderitz (38.), SR: Kuba, Z: 55.

Linde überrascht die Spielvereinigung: Mit dem Treffer in der ersten Halbzeit bleibt der Aufsteiger im dritten Spiel hintereinander ohne Niederlage und sorgt für eine verkehrte Welt in der Kreisoberliga. Während die Linde-Kicker auf Rang neun kletterten, müssen die Gäste Richtung Abstiegsränge schauen und sind nur noch 13.

Aufbau Oppelhain – ESV Lok Falkenberg 0:3 (0:2). Tore: 0:1 und 0:2 Blumberg (2./34.), 0:3 Möbus (63.), SR: Nass.

Die Gäste starteten blitzschnell und jubelten schon nach wenigen Sekunden. Als bessere Mannschaft auf dem Platz, war der zweite Treffer vorprogrammiert und fiel nach einer guten halben Stunde. Vergaben die Hausherren die Chance zum Anschluss an den Außenpfosten, entschied Möbus in die lange Ecke die Partie. Die Gäste feierten am Ende einen verdienten Sieg, auch weil Aufbau zahlreiche Ausfälle nicht kompensieren konnte.

BSG Chemie Schwarzheide – 1. SV Lok Calau 5:0 (2:0). Tore: 1:0 und 3:0 Preuß (5./55.), 2:0 Gläsel (42.), 4:0 Schreiber (73./ET), 5:0 Herbst (90.), SR: Preibisch, Z: 45.

Die Hausherren dominierten die gesamte Partie und wussten die Schwächen der Gäste konsequent auszunutzen. Calau half beim Toreschießen auch noch mit, als Schreiber mit einem sehenswerten Lupfer ins eigene Tor traf.

Askania Schipkau – FC Lauchhammer II 7:0 (1:0). Tore: 1:0 und 3:0 Krettek (5./60.), 2:0, 4:0 und 5:0 Brundtke (54./75./77.), 6:0 Nolte (88.), 7:0 Fritsch (90.), SR: Felix, Z: 77.

Nach dem ungefährdeten und klaren Sieg klettern die Askanen auf Rang zwei der Tabelle. Wusste man im ersten Abschnitt schnell in Führung zu gehen, fehlte es bis zur Pause an der nötigen Abschlusssicherheit. Mit drei Doppelschlägen im zweiten Abschnitt sorgten die Hausherren aber für einen standesgemäßen Sieg.

FC Sängerstadt – SV Blau-Weiß Lindenau 1:0 (1:0). Tor: 1:0 König (14.), SR: Gronenberg, RK: Jentzsch (60./Finsterwalde), Z: 61.

Das Kellerduell entschied ein Treffer im ersten Abschnitt, der bis zum Ende Bestand hatte. Nach einem strittigen Platzverweis brachten die Hausherren die knappe Führung über die Zeit.

Senftenberger FC – SV 1885 Golßen 0:1 (0:2). Tore: 0:1 Fege (38.), 0:2 Rösler (80.), SR: Lehmann, Z: 40.

Eine ganz schwache Partie mussten die wenigen Zuschauer sehen. Beide Mannschaften krampften sich über die Zeit und doch blieben die Gäste am Ende erfolgreich. Die Großchance vergaben die Gäste vom Strafstoßpunkt, als Bork im Tor des SFC doppelt parierte. Wenige Minuten später war er gegen den einfachen Abschluss machtlos. Während die Hausherren über den Kampf in das Remis finden wollten, köpfte Rösler zur Entscheidung ein und lässt das Schlusslicht damit weiter auf den ersten Sieg warten.