| 16:57 Uhr

Fussball Landesklasse
FSV Lauchhammer wartet weiter auf ersten Punkt

Landesklasse Süd. Rot-Weiß Luckau bezieht im Spitzenspiel eine deutliche Klatsche gegen Tabellenführer Spremberg. Von Marco Kloss

SV Döbern – FSV Lauchhammer 2:1 (2:0). Tore: 1:0 Rene Kubsch (2./Eigentor), 2:0 Johann Mrosk (37.), 2:1 Tom Richter (54.), Rote Karte: Toni Fiedler (82./Lauchhammer), Schiedsrichter: Tobias Schmidt (Cottbus), Zuschauer: 80.

Das Spiel begann für den FSV Lauchhammer auf dem falschen Fuß, als Rene Kubsch in das eigene Tor köpfte. Die Verunsicherung der Gäste war spürbar und so war es auch nicht verwunderlich, dass die Hausherren auf 2:0 erhöhten und dabei noch weitere Chancen ausließen. Im zweiten Abschnitt wachten die Gäste auf und mit dem Anschlusstreffer keimte noch einmal Hoffnung auf. Waren die Gäste dem Ausgleich nah, gab der Unparteiische, der nicht seinen besten Tag hatte, den Treffer nicht. Die Hausherren vergaben noch vier Großchancen, sodass es beim 2:1 blieb. Nach sieben Spielen bleibt der FSV weiterhin ohne Punktgewinn am Tabellenende.

SV Großräschen – VfB Hohenleipisch II 2:1 (2:0). Tore: 1:0 Stefan Klotz (5.), 2:0 Martin Luge (44.), 2:1 Michael Roigk (74.), Schiedsrichter: Maik Bräunig (Drebkau), Zuschauer: 73.

Die Partie begann für den SVG optimal. Bereits in der 5. Minute wurde Sebastian Sebischka über die rechte Seite mustergültig freigespielt, in seinen Querpass vor das Tor lief Stefan Klotz und verwandelte zum frühen 1:0. Dies gab der Heimelf Auftrieb und man blieb gut im Spiel, musste aber ständig gegen die spielstarken Gäste auf der Hut sein. Diese übernahmen  immer mehr die Kontrolle, ohne sich aber die ganz große Einschussmöglichkeiten herauszuspielen. Die Gäste wurden stärker, der Ausgleich lag förmlich in der Luft. Daher fiel in der 44. Minute das 2:0 aus heiterem Himmel. Nach einem abgewehrten Eckball kam Martin Luge in Schussposition, sein Abschluss aus 25 Metern schlug in der rechten Ecke des Hohenleipischer Tores ein. Die zweite Halbzeit zeigte deutliche Parallelen zum Spiel vor 14 Tagen. Drei Minuten waren gespielt, als erneut Maik Becker allein vor dem Gästetor auftauchte, aber  vergab. Die Partie wurde nun zur Abwehrschlacht. Hohenleipisch wurde zum klar bestimmenden Part, der Anschluss schien nur eine Frage der Zeit zu sein. Dieser fiel dann in der 74. Minute durch Roigk. Eine nervenaufreibende Schlussviertelstunde begann. Mit Glück und Geschick verteidigten die Hausherren den Vorsprung.

Spremberger SV – TSV Schlieben 3:2 (1:0). Tore: 1:0 Eric Schiffel (22./Strafstoß), 1:1 und 1:2 Ondry Priebe (64./66.), 2:2 und 3:2 David Berner (72./82.), Schiedsrichter: Alija Cufta (Guben), Zuschauer: 64.

SG Friedersdorf – FC Bad Liebenwerda 4:1 (0:0). Tore: 1:0 Stephan Wagner (50./Strafstoß), 2:0 Ronny Müller (55.), 2:1 Nicolas Wentzel (61./Strafstoß), 3:1 Kevin Müller (65.), 4:1 Erik Seidel (89./Strafstoß), Gelb-Rote Karten: Markus Pech (82./Liebenwerda), Julius Weinkauf (85./Liebenwerda), Schiedsrichter: Marco Richter (Martinskirchen), Zuschauer: 115.

FSV Rot-Weiß Luckau – SC Spremberg 0:5 (0:1). Tore: 0:1 Tommy Thiele (10.), 0:2 Philip Kern (55.), 0:3 und 0:4 Danny Nickerl (67./77.), 0:5 Rico Hermann (89.), Schiedsrichter: Gerd Werner (Finsterwalde), Zuschauer: 90.

Eine deutliche Klatsche musste der aufstrebende VfB beim Spitzenreiter hinnehmen. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten im ersten Abschnitt baute der SCS die Führung peu a peu aus und kam am Ende zum deutlichen Sieg und baute die Tabellenführung aus.

VfB Herzberg – FSV Brieske/Senftenberg II 2:2 (1:1). Tore: 0:1 Marcel Ertel (13.), 1:1 und 2:1 Rocco Schwonke (43./Strafstoß/48.), 2:2 Sebastian Pakolat (55.), Schiedsrichter: Nico Sehmisch (Uebigau), Zuschauer: 60.

Die Knappenreserve erkämpfte sich nach Leistungssteigerung im zweiten Abschnitt einen Punkt und bleibt in der Fremde ungeschlagen. Mit dem einzig vernünftig vorgetragenen Angriff der ersten Halbzeit gelang die frühe Führung durch Marcel Ertel. Die Gäste standen ansonsten nicht auf dem Platz, ließen den Gegner in aller Ruhe die Bälle spielen und waren auch in den Zweikämpfen nicht präsent, sodass folgerichtig der Ausgleich kurz vor der Pause vom Strafstoßpunkt fiel. Nur Denny Miersch im Tor der Knappen und der Ungenauigkeit der Hausherren war es zu verdanken, dass der VfB schon weit in Front lag. Schon nach drei Minuten nach der Pause waren die Bemühungen, im Spiel anzukommen aber dahin, da der VfB verdient in Führung ging. Die Hausherren witterten nun ihre Chance auf drei Punkte und doch waren die Knappen am Ball und kamen nach einem Freistoß zum Ausgleich. Silvio Pätzold legte den Ball auf Sebastian Pakolat ab und dieser traf zum 2:2. Beide Mannschaften neutralisierten sich jetzt ohne große Chancen.

SG Peitz – SSV Alemannia Altdöbern 4:0 (1:0). Tore: 1:0, 2:0 und 4:0 Robert Brandt (30./51./86.), 3:0 Steffen Leupold (83.), Schiedsrichterin: Jennifer Zeuke (Vetschau), Zuschauer: 40.

SV Eintracht Lauchhammer – SV Drebkau 1:1 (0:1). Tore: 0:1 Manuel Rehn (29.), 1:1 Mike Hühne (68./Strafstoß), Gelb-Rote Karte: Simon Lampert (88./Vetschau), Schiedsrichter: Tom Schultchen (Vetschau), Zuschauer: 52.

Eintracht konnte dieses Mal fast aus dem Vollen Schöpfen. Der Beginn lief aber alles andere als optimal. Drebkau war griffiger und wacher im Spiel nach vorn, Lauchhammer zu behäbig und ohne die notwendige Körperspannung in den Zweikämpfen. Der Gast hatte bereits nach fünf Minuten die Großchance zur Führung, der Abschluss war jedoch zu ungenau. So konnte Lauchhammer kurz durchatmen und sich langsam ins Spiel finden. Heinze, Hühne und Vogt vergaben in aussichtsreicher Position die  Führung. Drebkau blieb vor allem über lange Bälle gefährlich, bei der die Hintermannschaft der Eintracht nicht immer sattelfest erschien. Ein gut vorgetragener Angriff, den am Ende Rehn mit dem Glück des Tüchtigen über die Linie drückte, brachte die Gästeführung. Die zweite Hälfte war dann ein komplett anderes Spiel, Drebkau jetzt fast ausschließlich in der Defensive gefordert, mit vielen kleineren Fouls, verteidigte mit Mann und Maus die Führung. Mit A. Brahnig im Tor hatten sie einen sicheren Rückhalt, Heinze hatte nach 55 Minuten die größte Möglichkeit. Kurze Zeit später dann doch noch der Elfmeterpfiff. Vogt wurde regelwidrig von Herenz gestoppt, den fälligen Elfer verwandelte, der an diesem Tag wieder einmal auffälligste Akteur auf Seiten der Eintracht, Hühne, sicher zum Punktgewinn.