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| 17:34 Uhr

Handball
Kurstädter Negativserie hält weiter an

Handball-Brandenburgliga Männer. In der Handball-Brandenburgliga verliert Bad Liebenwerda beim Grünheider SV. HC Spreewald landet Auswärtssieg.

Grünheider SV II – HC Bad Liebenwerda 31:30 (15:16)
Nach der schmerzhaften Niederlage gegen das Tabellenschlusslicht aus Trebbin war der HCL nun noch mehr unter Zugzwang, die Punkte aus Grünheide zu entführen. Zu Beginn des Spiels wirkten beide Mannschaften ein wenig nervös, wussten alle Beteiligten um die Wichtigkeit dieses Spiels. Den besseren Start erwischten aber die Kurstädter, sie konnten den größten Teil des ersten Spielabschnitts eine Führung verbuchen. Grünheide ließ aber nicht locker und konnte stets in Schlagdistanz bleiben, woraus eine knappe 15:16-Pausenführung für den HCL resultierte. Die zweite Halbzeit startete weniger gut für die Gäste, die vielen Zeitstrafen in dieser Phase ließ Grünheide zum ersten Mal die Oberhand gewinnen. Doch man raffte sich noch einmal auf und konnte kurz vor Ende wieder die Führung übernehmen. Doch ein Mix aus eigener Unfähigkeit und völlig umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen machte diesen Vorteil zunichte. Also hatte Grünheide kurz vor Schluss beim Stand von 30:30 den wohl letzten Angriff des Spiels und bekam in der letzten Sekunde den Pfiff zum Siebenmeter – und somit die Chance für den Siegtreffer. Dieser wurde sicher verwandelt und bescherte den Kurstädtern die neunte Niederlage in Folge.
Bad Liebenwerda: Tor: Max Liesebach, Philipp Rieger, Feld:    Franz Henkelmann (4), Tim Ungermann (1), Tim Preibisch (2), Richard Kasprzak (6), Daniel Brochwitz (1), Marvin Nürbchen (1), Patrick Zieris, Jonas Schenk (4), Paul Götze (4), Lucas Trabandt (2), Niclas Rieger
HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst - HC Spreewald 24:27 (10:12)
Egal in welcher Besetzung der HC agierte, alle Akteure brachten ihre Leistung und stellten somit die HSG immer wieder vor neue Herausforderungen. Da zudem nur neun Spieler zur Verfügung standen, wurden mit Pascal Würfel und Marc-Maurice Gruna zwei Stützen der zweiten Männermannschaft mit auf die Auswärtsfahrt genommen. Aufgrund der dünnen Personaldecke agierte der HC im ersten Spielabschnitt mit angezogener Handbremse. Die ersten Angriffe wurden lange ausgespielt und der besserplatzierte Nebenmann in Szene gesetzt. So setze sich der HC nach einer ausgeglichenen Anfangsphase (3:3, 5.) auf 3:6 (9.) ab. Christian Krause, Nils Werner und der an diesem Tag treffsicherste Akteur auf dem Parkett, Pascal Freund (insgesamt 12 Tore), erhöhten wenig später bis auf 5:10 (16.). Nach dem Seitenwechsel offenbarte das Spreewälder Angriffsspiel die derzeitigen Schwächen. Erst nach über acht Spielminuten glich HC-Kapitän Nils Werner zum 13:13 (39.) aus. Die HSG kam vor allem über die erste Welle zu einfachen Torerfolgen und setzte sich so auf 17:15 (44.) ab. Allerdings schlug nun die Stunde von Pascal Freund. Nach einer kurzen Verschnaufpause auf der Bank erzielte er wichtige Tore (4), so dass der HC beim 18:21 (51.) wieder das Ruder an sich gerissen hatte. In der heißen Schlussphase überschlugen sich die Ereignisse. Zwar gelang den Gastgebern wiederholt der Anschlusstreffer, der HC agierte aber mit viel Übersicht und Cleverness. Chris Guhrenz nutzte die sich bietenden Lücken und Pascal Freund und Nils Werner vollstreckten sicher per Strafwurf. Mit dem letzten Tor durch Pascal Würfel zum 24:27-Endstand wurde schlussendlich ein hart erkämpfter Auswärtssieg eingefahren.

HC Spreewald: Daniel Wegner und Marc-Maurice Gruna (beide im Tor), Danilo Wendt (2), Tobias Lubig, Jörn Grötschel (1), Pascal Würfel (1), André Zogbaum, Chris Guhrenz (2), Christian Krause (2), Pascal Freund (12/4) und Nils Werner (7/3).