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| 19:45 Uhr

Handball
Kein Sieg – dafür rote Laterne für HC Bad Liebenwerda

Brandenburgliga. SV Lok Rangsdorf – HC Bad Liebenwerda 29:23 (16:13). Der HC Bad Liebenwerda muss sich mit der Rolle des Schlusslichtes im Tableau der Brandenburg­liga arrangieren. Da der SC Trebbin zeitgleich zur eigenen Niederlage in Rangsdorf bei Grünheide II gewann, wanderte die rote Laterne zum HC. red

Dabei waren sich vor der Partie alle Beteiligten  der Brisanz der Lage durchaus bewusst. Und tatsächlich begann Bad Liebenwerda beim Favoriten, der den Beginn verschlief, solide und erspielte sich sogar Drei- und Vier-Tore-Führungen. Doch nach einer Auszeit der Gastgeber packte die HC-Abwehr ein wenig der Übermut gegen die stärker agierende Heimmannschaft, sodass man in sieben Spielminuten mit vier Zeitstrafen belegt wurde. Die Folge: Rangsdorf übernahm nun die Führung gegen die verletzungs- und urlaubsbedingt dezimierten Gäste.

In der zweiten Hälfte verließ die Kurstädter auch noch das Wurfglück vollends, wohingegen der Gastgeber über Tempogegenstöße vier Treffer in fünf Minuten erzielen konnte, ehe auch der HC geistig zurück aus der Kabine war.

Gegen Mitte der zweiten Halbzeit konnte man noch einmal auf einen Vier-Tore-Rückstand verkürzen, doch insgesamt verwaltete der SV Lok seinen Vorsprung zu klug. Leistungsgerecht verlor Bad Liebenwerda die Partie mit 23:29.

Die Mannschaft hofft jetzt auf die Genesung einiger Spieler und auf eine große Zuschauerkulisse am 6. April gegen die zweite Mannschaft des LHC Cottbus – um die rote Laterne schnell wieder loswerden zu können.