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Guhrow wiederholt Überraschungssieg der Vorrunde

Landesklasse Süd: Döbern gegen Schlusslicht ohne Biss. Spitzenreiter VfB Cottbus kommt erst in der zweiten Halbzeit gegen Friedersdorf in Schwung. rsm1

VfB Cottbus - SG Friedersdorf 3:0 (0:0) T: 1:0, 2:0 Afzal (60.,89.), 3:0 Otto (90+1.); Z: 39; S: Dzewior (Frankfurt/O.); Cottbus: Conrad - Rinza, Hartmann, Koinzer, Wadsack, Jähde, Freidgeim (80.Pastowski), Babbe (63.Lorenz), Otto, Afzal, Weber (63.Mi.Muth).

Bei ausgeglichenem Verlauf hatten die Gäste in der ersten Hälfte die besseren Chancen und hätten demnach auch in Führung gehen müssen. Nach der Pause brachte ein verirrter Freistoß Webers, bei dem Afzal nur den Fuß hinhalten musste, die Cottbuser auf die Siegerstraße. Die Friedersdorfer ließen sich trotz des Rückstandes nicht aus der Defensive locken. Mit der besseren Kondition und zwei schönen Spielzügen abschließend, kam der VfB noch zu dem klaren Resultat.

SC Spremberg - FC Bad Liebenwerda 2:1 (0:0) T: 1:0 Hermann (60.), 2:0 Pasc.Scheider (70.), 2:1 Nicklisch (84.); Z: 40; S: Tründelberg (Neißemünde); Spremberg: Spichale - F.Jensch, Domann, A.Schwarz, Pat.Scheider (61.Thiele), Staude, Pasc.Scheider (74.N.Pultermann), Kern (61.Rihm), Goethel, Nickerl, Hermann.

Der SC tat sich schwer, in das Spiel zu kommen. Allerdings zeigten sich die Gäste zu schwach, um aus den Fehlern Kapital zu schlagen. Kaum Chancen gab es in der ersten Hälfte. Lediglich Nickerl setzte mit seinem 25m-Schuss an die Latte ein Achtungszeichen. Eine Steigerung brachte nach der Pause mehr Spielfluss in die Reihen der Slamener. Nach einer Flanke in den 5m-Raum traf Hermann aus dem Gewühl. Dann schaltete BaLi auf Offensive um und der SC bekam seine Räume zum Kontern. Einen von Goethel zurückgelegten Ball verfrachtete Pascal Scheider zum 2:0 ins Tor. Spremberg hatte alles im Griff, bescherte sich aber durch das Kopfballtor der Gäste noch selbst eine hektische Schlussphase.

SV Döbern - SV Guhrow 0:1 (0:1) T: 0:1 Domhardt (9.); Z: 90; S: Baumann (Guteborn); Döbern: Schulz - Schiller (75.Schneider), Januszewski, Blechstein, Heinke, Dost (81.Müller), Behring, (66.Schwerdtner), W.Mrosk, Zeschke, J.Mrosk, Dybka. Guhrow: Lauck - M.Feiertag, Ulbricht, Chilla, Troppa, Jäger, Suppan, Hoffmann, Becker, Domhardt, Nickusch.

Während die Döberner ohne Biss und Willen diese Partie auf die leichte Schulter nahmen, blieben die Guhrower ihrer Devise treu, trotz aussichtsloser Tabellenlage bis zum Saisonende alles zu geben. Die frühe Führung, bei der Domhardt nach einem langen Einwurf seine Schnelligkeit ausnutzte, spielte ihnen in die Karten. Dabei produzierte der SVD durchaus genügend Chancen, dieses Spiel zu gewinnen. U.a. trafen Schiller und Willi Mrosk nur die Latte bzw. den Pfosten. Eine Reihe von Möglichkeiten wurde allerdings auch unkonzentriert verstolpert. Guhrow verfehlte mit einem Schuss über das Tor den zweiten Treffer und ließ ansonsten, tief stehend, die Döberner anrennen.

Einheit Drebkau - Eintracht Peitz 0:2 (0:1) T: 0:1 Runge (23.), 0:2 Schön (88.); Z: 72; S: Zimmer (Klein Loitz); Drebkau: A.Branig - Galow, Wust (10.Tarczewski/81.Simons), Brauer, Madajczyk, S.Noel, M.Branig, Rehn, Schön, Schicktanz. Peitz: Kindschuh - Gross (83.Schön), Mucha, P.Bresinski, Fischer (88.Halbasch), Bähr, Lohse, Kadler, Runge (77.J.Neubert), Roy, Ulbrich.

Mit fünf Siegen am Stück im Gepäck reisten die Peitzer entsprechend selbstbewusst an. Gute Chancen, auch weil Branig im Tor wieder ein sicherer Rückhalt für die Gastgeber war, blieben (unter anderem durch Roy und Ulbrich) ungenutzt. Runge traf dann doch, nach Zuspiel des von Mucha eingesetzten Lohse, mit sattem 8m-Schuss ins kurze Eck. Ein klarer Elfer wurde den Peitzern nach Foul an Gross (50.) verwehrt. Drebkau, in der ersten Hälfte noch agiler, bäumte sich, abgesehen vom unermüdlichen Sebastian Noel, allerdings zu wenig gegen die drohende Niederlage auf und die solide aufspielenden Gäste machten den Deckel drauf, indem Schön den Ball, nach Kopfballverlängerung Neuberts, via Innenpfosten versenkte.