| 02:39 Uhr

FSV Lauchhammer siegt in der Schlussminute und darf hoffen

Robert Jakob (M.) sieht sich mit Philipp Seinwill und David Molks (r.) zwei Luckern gegenüber, die sich mit ihrem Sieg den Klassenerhalt sicherten.
Robert Jakob (M.) sieht sich mit Philipp Seinwill und David Molks (r.) zwei Luckern gegenüber, die sich mit ihrem Sieg den Klassenerhalt sicherten. FOTO: fte1
Mit dem Sieg in Hohenleipisch sichert sich Luckau den Klassenerhalt. Bad Liebenwerda, der FSV und Drebkau machen den zweiten Absteiger unter sich aus. Marco Kloss / mkl1

LANDESKLASSE SÜD VfB Hohenleipisch II - Rot-Weiß Luckau 1:3 (0:1). Tore: 0:1 Mikolajek (10.), 0:2 Krause (50.), 1:2 Gärtner (58.), 1:3 Mikolajek (83.); Zuschauer: 43; Schiedsrichter: Richter (Martinskirchen).

Mit dem zweiten Sieg in Folge ist Luckau auch in der nächsten Saison in der Landesklasse dabei. Während die Heimelf verheißungsvoll mit einem Pfostenschuss begann, war es Tom Mikolajek, der die wichtige Halbzeitführung besorgte. Mit dem 0:2 wuchsen die Hoffnungen bei den Gästen, die sich auch von dem Anschlusstreffer nicht mehr von der Siegesstraße vertrieben ließen.

SV Großräschen - Alemannia Altdöbern 1:2 (0:1). T: 0:1 Läser (13.), 1:1 Klotz (68.), 1:2 Franke (82.); Z: 195; S: Zimmer (Klein Loitz); Gelb-Rote Karte: 89. Schulz (Großräschen).

Da beide Mannschaften mit Auf- und Abstieg nichts mehr zu tun hatten, konnte eine ruhige Partie vor stattlicher Zuschauerkulisse stattfinden. Während die Heimelf das Kommando übernahm, gingen die Gäste überraschend in Führung. Großräschen versuchte nun, noch mehr Druck aufzubauen, verpasste aber gute Chancen. Im zweiten Abschnitt wurden die Hausherren noch druckvoller und der freigespielte Stefan Klotz traf zum Ausgleich. Doch wie im Fußball üblich, bestrafte Altdöbern weitere vergebene Chancen mit dem Siegtreffer.

SV Döbern - FSV Lauchhammer 1:2 (1:0). T: 1:0 Müller (7.), 1:1 Sowa (51.), 1:2 Richter (89.); Z: 72; S: Cufta (Guben).

Im offenen Schlagabtausch besaßen die Gäste die erste Chance, doch Daniel Müller sorgte mit der Führung für Ernüchterung im FSV-Lager. Lauchhammer ließ sich aber nur kurz schocken und erarbeitete sich eine Reihe von Möglichkeiten, die aber zu ungenau vergeben wurden. Nach der Pause köpfte Stephan Sowa einen 50-Meter-Flankenball von Eric Hamann zum Ausgleich ins Tor. In der letzte Viertelstunde bewahrte FSV-Torhüter Ralph Schouppe den FSV vor der Niederlage und zweifach rettete die Latte. Kurz vor dem Ende, als sich beide Mannschaften schon mit dem Remis zufrieden gaben, schoss Tom Richter eiskalt zum 1:2 ein. Der FSV darf wieder hoffen.

SC Spremberg - TSV Schlieben 3:5 (1:2). T: 0:1 Unger (12.), 1:1 Nickerl (17.), 1:2 Fitzke (24.), 1:3 Dehne (51.), 2:3 Thiele (59.), 3:3 Goethel (77./Foulelfmeter), 3:4 und 3:5 Dehne (79./83., FE); Z: 75; S: Schultchen (Vetschau).

Einen offenen Schlagabtausch gewannen die 1878er beim SC Spremberg mit 5:3. Durch die weiteren Ergebnisse ist der zweiten Platz dem TSV nicht mehr zu nehmen und bringt den Silberrang in der Landesklasse Süd mit sich. Spielmacher Max Dehne entschied die Partie mit einem Doppelschlag binnen vier Minuten per Super-Freistoß und Elfmeter.

VfB Herzberg - FC Bad Liebenwerda 2:2 (0:1). T: 0:1 Nicklisch (7.), 0:2 Wnetzel (52.), 1:2 Brezinsky (55.), 2:2 Cerny (79.); Z: 125; S: Kühling (Luckenwalde).

Wie im Hinspiel trennten sich die beiden Elbe-Elster-Vertreter 2:2, sodass die Kurstädter weiter um den Klassenerhalt bangen müssen. Die 2:0-Führung der Gäste reichte nur zu einem Punktgewinn, der aber goldwert sein kann, da am nächsten Wochenende beim Heimspiel ein Punkt zur Rettung genügt.

Eintracht Lauchhammer - SG Friedersdorf 2:1 (1:0). T: 1:0 Glowienka (20.), 1:1 Hoth (52.), 2:1 Schenk (58.); Z: 67; S: Bräunig (Leuthen).

Eintracht Lauchhammer gewann den Sommerkick verdient mit 2:1 und hatte dabei gegen die tiefstehenden Gäste im ersten Abschnitt mehr Ballbesitz. Christoph Glowienka lupfte in Schlitzohrmanier zur Führung ein. Die Gäste waren durch Konter gefährlich, scheiterten aber an der gut organisierten Abwehr von Johannes Maser. Im zweiten Abschnitt ging es rauf und runter. Während Lauchhammer oft an sich selbst scheiterte, war es Matthias Günther mit guten Paraden, der Friedersdorf verzweifeln ließ. Tore waren auf beiden Seiten möglich, doch es wurde nach Treffern von Phillip Hoth und Julian Schenk ein Sieg der Eintracht.