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Falkenberger Kegel-Damen holen Remis

Die Spitze verteidigt: Die Falkenberger Kegeldamen.
Die Spitze verteidigt: Die Falkenberger Kegeldamen. FOTO: Bäckta
Hohenbocka/Falkenberg. In der Verbandsliga der Männer im Classic-Kegeln enttäuschte der Hohenbockaer SV mit kollektiver Schwäche und vergab leichtfertig die Punkte an den KV Gut Holz 1974 Wriezen mit einem Gesamtergebnis von 3021:3073 und einem Endstand von 3:5. Clemens Potratz 499/3,5 begann mit einer für ihn eher schwachen Leistung, aber sie sollte für den Mannschaftspunkt (MP) reichen. neu/dbk1

Auch Philipp Mulka 526/2,5 konnte sein wirkliches Leistungsniveau nicht abrufen, aber es gelang ihm trotzdem, den MP zu holen. Im zweiten Durchgang konnte Martin Grafe (E) 502/3 den MP auf den ersten drei Bahnen für Bucke sichern. Anders bei Fabian Paßora, welcher den Anschluss an seinen Gegenspieler Frank Möller nicht halten konnte und nach 72 Kugeln ausgewechselt wurde gegen Siegmar Wukasch. Beide zusammen erreichten 477/0,5.

Eigentlich sollte Bucke mit dem Einsatz von Denny Wukasch 504/1 und Thomas Lindow 513/1 den möglichen Erfolg absichern. Doch auch im Schlussdurchgang gelang es den Buckschen Spielern nicht, ihr Leistungsniveau in die Waagschale zu werfen. Die Wriezener Gäste nutzten die Chance, um das Blatt zu ihren Gunsten noch zu wenden.

In der Landesliga der Damen trennten sich der KC Gut Holz 1974 Wriezen und der ESV Lok Falkenberg 3:3 (2056:2024). Im ersten Durchgang gingen die Falkenbergerinnen überraschend mit 4:0 Punkten inklusive 16 Kegel Vorsprung in Führung. Die Gastgeberinnen holten im Finaldurchgang auf und konnten am Ende eine schon fast geglaubte Niederlage noch in ein Unentschieden ummünzen. Im ersten Durchgang spielten für die Falkenbergerinnen Katrin Schmidt (542 Kegel, 3 SP, 1MP) und Daniela Böhme (504 Kegel, 2,5 SP, 1 MP). Beide konnten ihre Gegnerinnen in einem wahren Kegelkrimi knapp besiegen. Mit einer überraschenden 4:0-Führung ging es mit Marita Beier (460 Kegel, 0 SP) und Silke Hofmann (518 Kegel, 2,5 SP, 1 MP) in den Finaldurchgang. Jetzt versuchten die Gastgeberinnen nochmals alles. Nur gut, dass Silke Hofmann am Ende die Oberhand behielt und somit das Remis über die Ziellinie rettete.