| 15:48 Uhr

Classic-Kegeln
Elsterwerda feiert 7:1-Heimsieg

Schwungvoll zum Sieg: Stefan Kläber bewies gegen Leitzkau mit 607 Kegeln einmal mehr seine enorme Heimstärke.
Schwungvoll zum Sieg: Stefan Kläber bewies gegen Leitzkau mit 607 Kegeln einmal mehr seine enorme Heimstärke. FOTO: Martin Exner
Elsterwerda. Im letzten Heimspiel des Jahres besiegen die Zweitliga-Kegler vom ESV den TuS Leitzkau.

Mit einem 7:1-Erfolg über den TuS Leitzkau haben Elsterwerdas Zweitliga-Kegler die Hinrunde der laufenden Spielzeit beendet und damit den 4. Tabellenplatz gefestigt. Mit 3449 Gesamtkegeln blieben die Eisenbahner zwar recht deutlich unter den eigenen Erwartungen, doch die Gäste aus Sachsen-Anhalt waren an diesem Tag nicht im Stande, das zu ihren Gunsten auszunutzen.

Schon im ersten Spieldrittel kam der ESV glimpflich davon. Bei Robert Groschopp (545 Kegel) wollte wie bereits im letzten Heimspiel nicht viel zusammenlaufen. Doch auch sein Kontrahent Rene Geißler haderte (536) und so blieb dieser Zähler am Ende bei den Einheimischen. Für Uwe Scheibe kam nach einer verkorksten ersten Hälfte mit nur 266 Kegeln Klaus Ziesche (309) in die Partie. Der drehte gegen den besten Leitzkauer Udo Volkland (580) richtig auf und holte wichtige Kegel zurück. Mit den letzten Würfen wäre sogar der Mannschaftspunkt noch in Reichweite gewesen für die Männer aus Elbe-Elster.

Im zweiten Abschnitt präsentierte sich der Gastgeber dann wesentlich kompakter. Stefan Kläber (607) beeindruckte mit vier gleichmäßig starken Sätzen und der Tagesbestleistung gegen Michael Dreßler (565). Und auch Martin Exner (602) wusste durchaus zu überzeugen und schnappte sich den dritten Gesamtpunkt gegen Andy Neumann (543).

Der Tabellensechste aus Leitzkau gab sich im Schlussdurchgang aber keineswegs geschlagen. Energisch versuchten Tobias Grötzner (550) und Harald Schreiter (547), den Rückstand noch zu verkürzen. Doch die beiden Lok-Akteure Sven Seiffert (559) und Benjamin Kube (561) behielten die nötige Ruhe, gleichwohl bei Weitem nicht alles rund lief. Trotzdem brachten die beiden Schlussspieler so den ungefährdeten Sieg im letzten Heimspiel des Kalenderjahres über die Ziellinie. Für Lok Elsterwerda war dies der fünfte Erfolg im achten Match.