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Die Medaillenränge knapp verfehlt

Ludwigshafen. An den Deutschen Jugendmeisterschaften der AK U14/18 im Classic-Kegeln nahm der Elbe-Elster-Verband mit drei Mannschaften teil. So hatten sich über die Landesmeisterschaften die Auswahlmannschaften der U14 männlich, U18 weiblich und männlich qualifiziert. Dieter Bäckta / dbk1

Der erste Wettkampftag begann mit der AK U14 mit jeweils 12 Mannschaften aus ganz Deutschland. Für die junge Auswahlmannschaft, in der die meisten der Spieler zum ersten Mal bei einer Deutschen Meisterschaft teilnahmen, war das Ziel, unter die Top-Ten zukommen.

Im ersten Durchgang spielte für den KSKV EE Maximilian Senkel (ESV Lok Falkenberg). Er kam mit den nicht leicht zu spielenden Bahnen sehr gut zurecht und erspielte mit 501 Kegel eine persönliche Bestleistung und war am Ende mit diesem Ergebnis Mannschaftsbester.

Auf Platz fünf liegend, ging dann der erfahrene Spieler des KSKV, Luca Hofmann (ESV Lok Falkenberg), ins Rennen. Er kam allerdings mit den Bahnen nicht so zurecht, wie man es erwartete. Dennoch kämpfte er bis zur letzten Kugel um ein gutes Ergebnis. Am Ende stand an der Anzeigetafel 490 Kegel. Er war mit diesem Ergebnis in seinem Durchgang Viertbester.

Für den dritten Starter Felix Zurawski (ESV Lok Falkenberg) war es sein erster Wettkampf bei einer Deutschen Meisterschaft. Nach anfänglicher Nervosität stabilisierte er sich von Bahn zu Bahn und erzielte ordentliche 458 Kegel. Vor dem letzten Durchgang mit Paul Engelmann (SV Zeischa) lag die Elbe-Elster-Auswahlmannschaft auf dem neunten Platz.

Da Paul Engelmann mit den Bahnen so seine Schwierigkeiten hatte, wurde er nach der Hälfte des Spiels durch Luca Parice Schiffner (SV Haida) ersetzt. Eine Verbesserung der Platzierung gelang nicht mehr, dennoch freute man sich über Platz neun und blieb somit unter den Top Ten. Trotz Mannschaftsbestleistung (1907 Kegel) fehlten am Ende 70 Kegel zur Bronzemedaille.

Am zweiten Wettkampftag griffen dann die Auswahlmannschaften der U18w/U18m ins Meisterschaftsgeschehen ein. Der erste Spieler am Start war der Falkenberger Fabian Zurawski. Mit einer soliden Leistung konnte er mit 522 Kegel in seinem Durchgang den sechsten Platz belegen.

Mit Jan Opitz (SV Plessa), der am Ende mit 524 Kegel Mannschaftsbester wurde, lag man zwischenzeitlich auf Medaillenkurs. Auch im vorletzten Durchgang mit Max Schmidt (ESV Lok Falkenberg) waren die Medaillenträume durch seine gute Leistung von 521 Kegel noch realistisch. Doch im Finaldurchgang mit Christian Waschfeld (Bad Liebenwerda) war schnell zu sehen, dass er sich mit den Bahnen nicht anfreunden konnte und erreichte ernüchternde 487 Kegel und somit den achten Platz in der Gesamtabrechnung.

Bei der weiblichen U18 konnte mit einer sehenswerten Leistung von 549 Kegel WM Spielerin Veronique Lanzke (ESV Lok Elsterwerda) die KSKV-Auswahlmannschaft auf Platz zwei bringen. Mit Roxanne Runzer vom SV Lok Uebigau gingen die Elbe-Elster-Mädels in den zweiten Durchgang. Schnell war zu erkennen, dass diese gute Platzierung nicht gehalten werden kann, denn zu stark waren die Gegnerinnen von Roxanne Runzer. Mit einer sehr guten letzten Bahn standen am Ende für sie 491 Kegel an der Anzeigetafel und die Medaillenhoffnung war noch da.

Laura Müller Deck (SV Lok Uebigau) als dritte Spielerin musste aber nun schon ein Top-Ergebnis hinlegen, um im Kampf der Medaillen zu bleiben. Im Spiel ins volle Bild erreichte sie das drittbeste Resultat aller Spielerinnen. Leider lief es nicht ganz so gut im Spiel der Abräumer und so musste man am Ende mit 507 Kegel zufrieden sein.

Im letzten Durchgang mit Jasmin Mohr (ESV Lok Elsterwerda) war die Auswahl noch guter Dinge für das Erreichen einer Medaille.

Bis zur letzten Bahn lag das Team auf Medaillenkurs. Leider beeinträchtigte auf der letzten Bahn der ständige Bahndefekt den bis dato guten Lauf. Mit einer Gesamtleistung von 501 Kegel belegte die Mannschaft am Ende den siebten Platz.