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| 18:03 Uhr

Fussball
Brieske schießt den Letzten ab

Landesliga Süd. Senftenberg gewinnt gegen Landesliga-Schlusslicht Vetschau standesgemäß mit 6:1. Von Marco Kloss und Lutz Jakob

FSV Brieske/Senftenberg – SpVgg. BW Vetschau 6:1 (1:0). Tore: 1:0 und 4:0 John (45+3./62.), 2:0 und 3:0 Riedel (58./60.), 5:0 Özcelik (74.), 5:1 Handrick (81.), 6:1 Becker (85.), SR: Ruhner, Z.: 78.

Gegen motivierte Gäste taten sich die Hausherren in den ersten 45 Minuten zunächst schwer, gewannen am Ende aber noch standesgemäß gegen den punktlosen Tabellenletzten, dem man das Landesliga-Niveau absprechen muss. Die Gäste durften sich bei Torhüter Maßnigk und dem Aluminium bedanken, dass die Niederlage nicht noch höher ausfiel. Als die Hausherren defensiv doch einmal den Schlendrian einkehren ließen, bedankte sich Handrick mit dem Ehrentreffer.

Als schlechte Verlierer zeigten sich die Vetschauer nach dem Spiel in der Kabine, als Sitzbänke aus der Wand gerissen wurden, was nun polizeilich noch ein Nachspiel haben wird.

TSV Schlieben – FV Erkner 1:5 (1:1). Tore: 1:0 Fitzke (16.), 1:1 und 1:3 Al Maliji (27./68.), 1:2 Pille (57.), 1:4 und 1:5 Sczzegula (81./90+3.), SR: Effenberger, RK: Lenke (90+2./TSV), Z.: 78.

Der TSV wollte den zuletzt strauchelnden Tabellenführer möglichst lange ärgern und war vor heimischer Kulisse zu Beginn das bessere Team. Folgerichtig erzielte Fitzke wunderschön das 1:0 für die Gastgeber. Doch die Führung hielt nicht lange. Und nach der Pause kamen die Gäste immer besser in die Partie und brachen mit weiteren Treffern die Moral der Schliebener.

VfB Hohenleipisch 1912 – BSV Guben Nord 1:2 (0:2). Tore: 0:1 Stoll (33.), 0:2 Noack (40.), 1:2 P. Werner (79.); SR: Rico Grasme (Lübbenau); Zuschauer: 115
Hohenleipisch: Kotte, Bischof (GK), Gärtner, T. Lehmann (81. Wenzel, GK), St. Lischka (GK), Th. Lischka (70. Pospischil), Ayata, T. Richter, Gutsche, P. Werner, Vetter.

Gegen den alten Kontrahenten und Brandenburgliga-Absteiger aus Breesen reichte es für den VfB Hohenleipisch trotz starker zweiter Hälfte nicht für einen Punktgewinn, vor allem weil man in der 1. Halbzeit zweimal zu hoch in der Abwehr stand und sich unnötige Gegentore einfing. In der ersten Viertelstunde spielten die Gastgeber den besseren Ball. Es wurde recht ansehnlich kombiniert, aber mehr als Halbchancen sprangen nicht heraus, auch weil die Gäste aus der Neißestadt recht rustikal dagegenhielten. Bei einem schnell vorgetragenen Konter über rechts verwandelte Gubens Stoll mustergültig per Kopf vom Elfmeterpunkt. Dass er dabei völlig blank stand, muss man der VfB-Abwehr ankreiden, die zu weit aufgerückt war. Nur fünf Minuten später fiel fast nach dem gleichen Muster das 0:2.

In Hälfte zwei war Hohenleipisch  gewillt, das Spiel zu drehen und war komplett feldüberlegen, da Guben nun tiefer stand. In der 50. Minute jagte Vetter jedoch den Ball frei aus kürzester Distanz über die Latte. Mehr als das 1:2 durch Paul Werner, der den Ball am kurzen Pfosten nach tollem Sololauf von Gutsche ins Tor knallte, war leider nicht mehr drin.