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Brieske sammelt Punkte

Die Schipkauer machten es mit ihrem couragierten Auftreten dem Tabellenführer Brieske II nicht leicht.
Die Schipkauer machten es mit ihrem couragierten Auftreten dem Tabellenführer Brieske II nicht leicht. FOTO: Kloss/mkl1
Senftenberg. Durch den Ausrutscher von Falkenberg hat die Reserve von Brieske in der Kreisoberliga bereits vier Punkte Vorsprung. Aus der Abstiegszone sammelten Ruhland und Golßen wichtige Punkte, so dass Schönwalde, Lübbenau und Schradenland nun aktuell drei Punkte hinter Ruhland auf Rang 13 liegen. Marco Kloss / mkl1

TSG Lübbenau - SV Aufbau Oppelhain 1:4 (1:2)

SR: Nico Sehmisch (Uebigau). Tore: 1:0 Sebastian Weidemann (12.); 1:1 Alexander Weber (17.); 1:2 Peter Maleis (44.); 1:3 Alexander Weber (47.); 1:4 Philipp Kaiser (82.). Z.: 25.

Abermals ohne Punkte blieb die TSG im Duell der Aufsteiger. Die Führung durch Toptorjäger Sebastian Weidemann hielt nur wenige Minuten und kurz vor und nach der Pause drehten die Gäste die Partie komplett. Das 1:4 besiegelte die dritte Niederlage in Folge und das 14. Gegentor in diesen drei Spielen.

SpVgg. Finsterwalde - Eintracht Ortrand 0:1 (0:0)

SR: Felix Peters (Ruhland). Tor: 0:1 Richard Perl (52.). Z.: 58.

Mit dem Wind im Rücken verpasste Finsterwalde im ersten Abschnitt zwingende Chancen. Nur wenige Minuten nach der Pause war Richard Perl, nach einem Stockfehler der SpVgg., per Lupfer erfolgreich.

Senftenberger FC - ESV Lok Falkenberg 3:3 (2:3)

SR: Christian Waschfeld (Domsdorf). Tore: 1:0 Oussama Kabbaj (9.); 2:0 Sebastian Bartetzko (10.); 2:1 Mark Blumberg (35.); 2:2 Steven Krille (38.); 2:3 Mark Blumberg (45+1.); 3:3 Nick Steinbach (48.). RK: Mohannad Babatin (73./Senftenberg). Z.: 21.

Favorit Falkenberg drehte die Partie noch vor der Pause. Mit dem Ausgleich von Nick Steinbach ist der SFC seit drei Spielen ohne Niederlage möchte auch gegen die nächste Spitzenmannschaft, Eintracht Ortrand, punkten.

Preußen Elsterwerda - SV 1885 Golßen 0:3 (0:2)

SR: Peter Pflock (Schildau). Tore: 0:1 Dirk Rösler (5.); 0:2 Sebastian Runzer (16.); 0:3 Dirk Rösler (78.). GRK: Daniel Dietrich (56./Elsterwerda). Z.: 42.

Die Preußen, eigentlich gut in Form, mussten schon nach einer Viertelstunde zwei Gegentoren gegenübersehen und kamen nicht mehr heran. In Überzahl besorgte Dirk Rösler mit seinem zweiten Treffer die Entscheidung und einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf.

Wacker Schönwalde - FC Sängerstadt 1:4 (0:3)

SR: Peter Höhne (Großrössen). Tore: 0:1, 0:2 Oliver Kutscher (16., 32.); 0:3 Thomas Müller (45.); 1:3 Endre Hille (64.); 1:4 Philipp Töpfer (79.). Z.: 33.

Wacker kommt 2017 nicht auf die Füße und unterliegt den ebenfalls kriselnden Sängerstädtern deutlich. Mit drei Treffern bis zur Pause war die Partie bereits vorentschieden, so dass Wacker im Jahr 2017 weiterhin sieglos bleibt.

Germania Ruhland - FC Schradenland 4:0 (0:0)

SR: Ronny Richter (Crinitz). Tore: 1:0, 2:0 Mike Wachs (47., 60.); 3:0 Kevin Bindig (63.); 4:0 Marco Nitzsche (77.). Z.: 45.

In der umkämpften Partie hatten die Germanen die besseren Chancen. Nach der Pause dauerte es nicht lange und Ruhland durfte zum ersten Mal jubeln und bestimmte fortan die Partie. Bis auf einen Flachschuss waren die Gäste weiterhin wenig gefährlich und unterlagen verdient.

SV Askania Schipkau - FSV Brieske/Senftenberg II 0:1 (0:1)

SR: Andreas Herbrig (Bad Liebenwerda). Tor: 0:1 Johannes Petsch (29.). Z.: 65.

Couragiert und mit viel Einsatz war Schipkau der erwartet starke Gegner für den Tabellenführer und hatte Pech, als nach wenigen Minuten eine Abseitsfehlentscheidung die schnelle Führung verhinderte. Mit dem Siegtreffer spielten die Gäste routiniert und bauten den Tabellenvorsprung aus.

SV Blau-Weiß Lindenau - FSV Groß Leuthen/Gröditsch 5:3 (1:1)

SR: Marco Richter (Martinskirchen). Tore: 1:0 Nico Schumann (3.); 1:1 Lars Recla (26.); 2:1 Max George (49.); 3:1 Danny Burda (74./FE); 4:1 Michael Richter (75.); 4:2 Pascal Weisbach (78.); 5:2 Martin Klaus (82.); 5:3 Steven Feller (87.). Z.: 38.

Beide Mannschaften zeigten bei schwierigen Bedingungen ein kampfbetontes Spiel. Lindenau spielte im zweiten Abschnitt zielstrebiger. Mit dem Doppelschlag war die Partie entschieden, doch Groß Leuthen gab sich nie auf und kam noch einmal zum Anschluss, der aber nicht mehr für einen Punkt reichte.