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| 17:25 Uhr

Handball
Bad Liebenwerda verliert beim Ligaprimus

HAndball-Brandenburgliga. Teltow/Ruhlsdorf – HC Bad Liebenwerda 36:31 (24:15)

Die wendigen und wurfstarken Rückraumspieler der HSG konnten von Beginn an von der Liebenwerdaer Abwehr nicht gestellt werden und erzielten so am laufenden Band Treffer oder setzten ihre Mitspieler am Kreis und der Außen-Position sehenswert in Szene. Der HC nahm das vorgelegte Tempo an und schloss oftmals mit Hektik zu zeitig ab. Nach 15 Spielminuten rannte man so bereits einem Sechs-Tore-Rückstand hinterher, der keine Zweifel an der Überlegenheit Teltows ließ. Immer häufiger konnten die Kurstädter ihre Angriffe nicht zum Torerfolg nutzen und wurden mit Tempogegenstößen dafür bestraft. Folgerichtig war beim Pausenpfiff ein 24:15 auf der Anzeigetafel zu lesen.

Das Trainergespann Thomas Große und Frank Holling appellierte an die Moral der Spieler, ein Debakel zu verhindern und durch eine couragierte Leistung zumindest die zweite Halbzeit für sich zu entscheiden. Die Ansprache zeigte Wirkung und der HC begann sich gegen die drohende Misere aufzubäumen. Einige einfache Ballgewinne konnten die Kurstädter nutzen, um den Rückstand zu verkürzen. Die Gastgeber begannen munter zu wechseln. Dies gefährdete den Sieg nicht mehr, aber ermöglichte den Liebenwerdaern, Ergebniskosmetik zu betreiben. Die Schlussphase des Spiels gehörte noch einmal den Gästen und so stand nach fünf Toren in Folge „nur“ ein 36:31 als Endergebnis fest.

Das Spiel zeigte dem HC seine Grenzen deutlich auf, jedoch konnte man durch die couragierte zweite Halbzeit durchaus erhobenen Hauptes die Heimreise antreten. Am kommenden Samstag tritt mit dem HC Spreewald ein weiterer Hochkaräter der Liga die Reise nach Bad Liebenwerda an und wird die Mannschaft erneut vor eine schwere Aufgabe stellen. Der Verein hofft zum Rückrundenstart auf viele Fans.

Bad Liebenwerda: Oliver Böhme (Tor), Philipp Rieger (Tor), Franz Henkelmann (3), Tim Preibisch (7), Richard Kasprzak (3), Daniel Brochwitz (3), Hannes Rabe (10), Patrick Zieris (1), Fabian Weigl, Paul Götze (2), Michael Dielefeld (2)