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| 15:00 Uhr

Handball
Bad Liebenwerda mit Heimpleite

Handball Brandenburgliga. HC Bad Liebenwerda – SG Trebbin 34:37 (14:15) Auch in der ersten Begegnung des neuen Kalenderjahres konnten die Liebenwerdaer ihre anhaltende Negativserie nicht beenden. Die ersten Spielminuten waren auf beiden Seiten geprägt von technischen Fehlern und Unsicherheiten im Torabschluss.

Den Torreigen eröffneten die Gäste aus Trebbin. Erst nach und nach kamen die Liebenwerdaer ins Spielgeschehen. Es entstand ein offener Schlagabtausch beider Teams. Nach knapp 20 Spielminuten gelang es dem HCL erstmalig, sich mit zwei Toren abzusetzen (10:8). Doch dieser positive Trend sollte im weiteren Spielverlauf nicht bestehen bleiben. Die Trebbiner nutzten die Schwächen im Angriffsspiel der Liebenwerdaer konsequent aus und konnten durch einfach herausgespielte Tore die Führung erneut übernehmen. Engagierter und kampfstärker starteten die Gäste in die zweite Spielhälfte. So bauten sie sich gegen scheinbar kampflose Gastgeber eine deutliche Sechs-Tore-Führung auf. Nach diesem Schock erwachten die Kurstädter und begannen einen schier aussichtslosen Kampf gegen die Uhr. Mit einer neuen und aggressiven Abwehr wollte man den Gegner frühzeitig unter Druck setzten, um diesen zu technischen Fehlern oder auch Fehlwürfen zu zwingen. Dies gelang den Liebenwerdaern über einige Strecken sehr gut, sodass sie sich sukzessiv herankämpfen konnten. Beflügelt durch die Unterstützung der Zuschauer, gelang es kurz vor Schluss, nochmals auf einen Treffer zu verkürzen (32:33).

Hektik und Emotionen wurden in den letzten Spielminuten die treibenden Kräfte auf dem Spielfeld. Der pure Wille zum nun verdienten Ausgleich und die weiterhin verstreichende Spielzeit führten dazu, dass die Gemüter einiger Spieler erhitzen. Schiedsrichterentscheidungen und damit verbundene Zeitstrafen machten die letzten Spielminuten komplett. In dieser Phase gelang es den Trebbinern, die Nerven besser zu behalten und ihren ersten Sieg in der laufenden Saison einzufahren. Beide Mannschaften trennten sich nach einem packenden Schlusskampf mit 34:37.