Diese Zufriedenheit sei es zu verdanken, dass die Sparda-Bank Berlin eG im 15. Jahr ihres Bestehens den 500 000. Kunden gewinnen konnte, sagte Robert Jungnitsch, Regionalleiter Berlin-Brandenburg, bei einem Pressegespräch in der Falkenberger Filiale.
Im September wurde das 400 000 Mitglied in die Genossenschaftsbank aufgenommen. „Und im November werden wir das 400 000 Girokonto eröffnen können“ , kündigte Jungnitsch an. Die Sparda-Bank Berlin ist mit einer aktuellen Bilanzsumme von 4,4 Milliarden Euro weiterhin die größte Genossenschaftsbank in den neuen Bundesländern und Berlin, die zurzeit etwa eine halbe Million Kunden betreut. Am 1. November wird die 77. Geschäftsstelle eröffnet.
Und auch dies spreche für sich, so Jungnitsch: Beim von der Stiftung Warentest aktuell vorgelegten Girokontenvergleich, bei dem 114 Girokontenmodelle bei 55 Kreditinstituten untersucht und in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift „Finanztest“ bewertet wurden, liegt die Sparda-Bank Berlin eG wie in den Vorjahren unter den Besten. Ihr Girokonto sei „bedingungslos kostenlos“ , hieß es bei der Bewertung. Das bedeutet keine monatliche Grundgebühr, keine Gebühr für Überweisungen und Buchungen sowie für Karten.
Diese guten Bedingungen haben sich auch in der hiesigen Region herumgesprochen. In diesem Jahr werde die Falkenberger Geschäftsstelle auf 150 bis 200 neu gewonnene Kunden verweisen können. „Das spricht für unsere Bank und die Falkenberger Mannschaft“ , sagte Direktor Jungnitsch. Am Standort werde auf jeden Fall festgehalten, versicherte er und kündigte Investitionen für die Umgestaltung der Geschäftsstelle im nächsten Jahr an. Vor allem der SB-Bereich werde moderner, großzügiger und damit angenehmer für die Kunden gestaltet.
Falkenbergs Geschäftsstellenleiter Thomas Nicklisch machte auf das neueste Produkt der Bank aufmerksam. Seit Oktober wird hier Gewinn-Sparen angeboten. Bei einem Mindest-Einsatz von fünf Euro werden vier Euro gespart. Der restliche Euro nimmt an einer Verlosung teil, bei der Gewinne bis zu 100 000 Euro winken. Die Nachfrage sei sehr groß, so Nicklisch. Die Teilnehmer unterstützen zudem caritative Einrichtungen in den neuen Bundesländern und Berlin, denen Spenden aus den Erlösen zugute kommen. Aber auch schon jetzt setzt die Falkenberger Filiale auf Sponsorentätigkeit. So stellte sie dem Planetarium eine neue Bestuhlung, einer Falkenberger Kita eine Kletterwand sowie das Holz für die neue Eisenbahn in der Herzberger Kita „Flax und Krümel“ zur Verfügung.
Nicht zuletzt nutzten Robert Jungnitsch und Thomas Nicklisch das Pressegespräch, um die Kunden der Genossenschaftsbank für die Altersvorsorge und Riester-Rente zu sensibilisieren. „Wer bis zum Jahresende nichts unternimmt, lässt wieder ein Jahr der Förderung verstreichen“ , so Jungnitsch. Zumindest eine größere Neugier der Kunden als noch vor einem Jahr verzeichnet Filialleiter Nicklisch. Sein Team könne für jeden individuell berechnen lassen, welche Förderquote er vom Staat bei seinem eingesetzten Kapital erhält. Das sei oft über 30 Prozent.